Dienstag, 25.09.2018 00:05 Uhr

Buskers-Straßenkunst Festival in Wien

Verantwortlicher Autor: Peter Markl Wien-Karlsplatz, 11.09.2018, 11:24 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Kunst, Kultur und Musik +++ Bericht 4381x gelesen
KAYO - der Illusionist
KAYO - der Illusionist  Bild: Peter Markl

Wien-Karlsplatz [ENA] Nun schon im 8. Jahr verwandelte sich der Karlsplatz samt Brunnen zum HotSpot internationaler Straßenkunst. Clowns, Akrobatik-Darbietungen im Wasser, Joungleure, Performance, Musik, Feuerspiele. Alt und Jung hatten ihre Freude. Schätzungsweise werden es wieder 70.000 Besucher gewesen sein.

Die Künstler wollen nächsten Jahr alle wiederkommen. Ihr Verdienst ist das „Hutgeld“, man wirft in den herumgereichten Hut rein, was es einem wert war. Soziale Grenzen bei den Akteuren gab es keine. Das Buskers-Festival hebt sich auf verschiedene Arten von anderen Festivals ab. Organisator Richard Natiesta erklärte das gegenüber „Wien heute“ so: „Da ist die Publikums-Interaktion, es ist ein Darstellen von Künsten ohne Bühne, es ist die Nähe, die man zum Künstler hat und es ist ein Festival ohne soziale Grenzen".

Die Internationale Straßenkunst fördert mit ihrer Einzigartigkeit und unbeschwerten Lebensfreude die Kreativität und Interaktion zwischen den Menschen und Familien und bei den Kindern. Man bringt die Vielfalt und Schönheit direkt ins Publikum. Dies will der Veranstalter mit dem Festival erreichen. Tutu Marquez und Nadine „Aerial Silk“, beide Straßenkünstler der ersten Stunde, meinen: "Ein Festival für alle“ und es ist für die meisten Künstler eine Herzensangelegenheit. Dies ist durch die Besucherzahlen, die in den letzten Jahren bei 80.000 Besuchern lagen, wohl bewiesen.

Der Buskers Verein zur Förderung der Straßenkunst ist der erste seiner Art in Wien. Er wurde 2011 gegründet und hat es sich zum Ziel gemacht, Straßenkunst nicht nur zu fördern, sondern vor allem auch den gesellschaftlichen Aufmerksamkeitsgrad gegenüber Straßenkunst -nicht nur im herkömmlichen Verständnis, sondern in allen ihren vielfältigen Facetten- zu beleben und zu erhöhen. Des weiteren fungiert er als Sprachrohr für Künstlerinnen und Künstler aller Art. Der Verein zählt derzeit rund 30 Mitglieder, die neben Beruf und/oder Studium ihre Freizeit und ihr Herzblut in dieses, seit nunmehr über einem halben Jahrzehnt bestehende Projekt stecken.

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