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'Aufbruch zum Mond' Film Review - Venedig 2018

Verantwortlicher Autor: Lukas Humpe Düsseldorf, 25.11.2018, 13:56 Uhr
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Vor der Premiere in Venedig
Vor der Premiere in Venedig  Bild: Lukas Humpe

Düsseldorf [ENA] Ryan Gosling macht einen kleinen Schritt für einen Mann, und einen großen Schritt für die Menschheit in Damien Chazelles Film über die erste erfolgreiche, bemannte Mission zum Mond mit. Es besteht kein Zweifel über das endgültige Ergebnis von Damien Chazelles Drama über die Apollo 11-Mission

der NASA von 1969. Es ist ein Verdienst des Filmemacher und der nachdenklich verinnerlichten Leistung des Schauspieler Ryan Gosling als Neil Armstrong, dass dieses nüchterne, kontemplative Bild emotionaler Beteiligung und sogar Spannung zusätzlich zu einem atemberaubenden technischen Werk macht. Dies ist eine auffallend intelligente Behandlung eines bestimmenden Moments für Amerika. Am bemerkenswertesten ist vielleicht die Weigerung des Films, sich an der erwarteten Selbstfeier zu beteiligen, die ein solcher Meilenstein zu fordern scheint.

In einer Zeit, in der das giftige politische Klima diesen nationalistischen Eifer verbraucht und zu einer leeren Rhetorik gemacht hat, sind die gemessenen Qualitäten von Josh Singers Drehbuch, das auf James R. Hansens 2005-Biografie von Armstrong basiert, mit Frische zu genießen. Der Film beginnt mit der ersten von mehreren White-Knuckle-Sequenzen, als Armstrong einen Solo-Testflug in einer Höhe von 140.000 Fuß über dem Boden unternimmt, der die Erdatmosphäre verlässt und wieder betritt, wobei der Rücktritt zu einer Fehlfunktion führt. Die Zerbrechlichkeit dieser Flugkörper ist durchweg von großer Bedeutung.

Gosling spielt hier sein natürliches Charisma herunter, um einen Mann darzustellen, der einfach nur eine Arbeit verrichten will und sich mit äußerster Ernsthaftigkeit und ohne Ego nähert. Mit seinem Kameramann von La La Land, Linus Sandgren, arbeitet Chazelle mit einer Handkamera und einem schnellen Schnitt. Die Technik ist jedoch niemals auffällig oder ablenkend nervös, sondern spiegelt die an anderer Stelle erkennbare strenge Kontrolle wider.

Der Zauber von Chazelles feinem Film besteht darin, dass wir uns direkt an dieser bedeutsamen Leistung des Astronauten beteiligen können.

Produktionsfirmen: Temple Hill, Perfect World Pictures Vertriebshändler: Universal Besetzung: Ryan Gosling, Claire Foy, Jason Clarke, Kyle Chandler, Corey Stoll, Patrick Fugit, Christopher Abbott, Ciaran Hinds, Olivia Hamilton, Pablo Schreiber, Shea Whigham, Lukas Haas, Ethan Embry, Brian D'Arcy James und Cory Michael Smith , Kris Swanberg Regisseur: Damien Chazelle Drehbuchautoren: Josh Singer, basierend auf dem Buch First Man: Das Leben von Neil A. Armstrong von James R. Hansen Produzenten: Wyck Godfrey, Marty Bowen, Isaac Klausner, Damien Chazelle Ausführende Produzenten: Steven Spielberg, Adam Merims, Josh Singer

Kameramann: Linus Sandgren Produktionsdesigner: Nathan Crowley Kostümbildnerin: Mary Zophres Musik: Justin Hurwitz Herausgeber: Tom Cross Supervisor für visuelle Effekte: Paul Lambert Casting: Francine Maisler Veranstaltungsort: Filmfestival von Venedig (Wettbewerb)

Dinner nach der Premiere
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