Freitag, 16.11.2018 04:40 Uhr

Die Stars des Abends - Philipp Lahm und Angelique Kerber

Verantwortlicher Autor: Rainer Michelmann Frankfurt am Main, 08.11.2018, 11:24 Uhr
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 Jörg Müller (Geschäftsführer von Metropress) und die Legende des Sports 2018, Philipp Lahm.
Jörg Müller (Geschäftsführer von Metropress) und die Legende des Sports 2018, Philipp Lahm.  Bild: Rainer Michelmann

Frankfurt am Main [ENA] Philipp Lahm, der Ex-Kapitän des FC Bayern München und Tennis-Ass Angelique Kerber (Wimbledon Siegerin 2018) waren die meist fotografierten Gäste beim Deutschen Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt am Main. Als neue Legende des Sport und Sportlerin mit Herz hatten sie es sich das verdient.

Wenn die Initiatoren zum Deutschen Sportpresseball einladen, dann sind die Prominente aus ganz Deutschland auf den Beinen. Die Ball-Organisatoren der Presseagentur Metropress, Jörg Müller (Geschäftsführer) sowie Sandra Sondermann (Geschäftsführung) und Walter Mirwald (Vorsitzender des Vereins Frankfurter Sportpresse) haben sich über Jahrzehnte einen so guten Namen erworben, dass sich die Stars und Sternchen die Klinke in die Hand geben. Besonders Jörg Müller ist es, der den Ball der Bälle am Leben hält. Weltstars, Weltmeister, Deutsche Meister, Europameister sowie unzählige Prominente aus Funk und Fernsehen machen diesen Sportpresseball zu einem Erlebnis.

Die glanzvolle Gala im Namen des deutschen Sports bestätigt seit mittlerweile 36 Jahren ihren herausragenden Ruf als eine der schönsten Ballveranstaltungen in Deutschland. Eine Vielzahl der Gäste schätzen die einzigartige Atmosphäre in der ehrwürdigen Alten Oper. Sie spüren die Liebe zum Detail auf höchstem Niveau und pflegen oder knüpfen hier bevorzugt ihre Kontakte. Namen wir Ex-Handball Bundestrainer Heiner Brand, Ex-Fechterin Britta Heidemann, Ex-Zehnkämpfer Ikone Jürgen Hingsen, Ex-Fußball-Trainer Dragoslav "Steppi" Stepanovic oder Schauspielerin Maria-Luise Marjan zählen jedes Jahr zu den Stammgästen.

Auf drei Höhepunkte warten aber alle Ballgäste besonders gerne: Die Kür zu Legende des Sports. Nach so Aushängeschilder wie Boris Becker, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus oder Michael Schumacher wurde diesmal der nicht mehr Aktive und noch junge Ehrenspielführer der Deutschen Fußball Nationalmannschaft, Philipp Lahm, zur Legende ernannt. Sportler, hat Philipp Lahm einmal gesagt, befänden sich in einer ständigen Abhängigkeit von Zufällen und Dingen, die sich nicht beeinflussen ließen: „Manches ist einfach auch Glück.“ Aber es gibt kaum eine Sportpersönlichkeit in diesem Land, deren Karriere so sinnbildlich für etwas steht, das nicht mehr selbstverständlich ist: Fairness, Konstanz, Charaktertreue und Leistungsbereitschaft.

Dass Philipp Lahm die erfolgreichsten Jahre der jüngsten deutschen Fußballgeschichte maßgeblich prägte, war daher alles andere als ein Zufall. Und es war vor allem ein großes Glück für den deutschen Sport. Lahm kam im Alter von elf Jahren zum FC Bayern, 22 Jahre später schloss sich dort der Kreis. Er bestritt 661 Profi-Pflichtspiele, unter anderem bei drei Europameisterschaften, drei Weltmeisterschaften und in drei Champions-League-Endspielen. Als er am 20. Mai 2017 in München seine letzte von 385 Bundesligapartien (davon 53 für den VfB Stuttgart) absolvierte, hatte er acht Mal mit der Meisterschale auf dem Rathausbalkon am Marienplatz gestanden und sechs Mal den DFB-Pokal gewonnen.

Der einstige Nachwuchsspieler vom FT Gern trat ab als Fußballer des Jahres, Champions-League-Sieger 2013, Vize-Europameister 2008 und Weltmeister 2014. Bei sämtlichen (!) seiner 113 Länderspiele stand Lahm in der Startelf. Und wer denkt, dass die Statistiker in einer Spalte den Eintrag schlicht vergessen haben, der irrt: Der Defensivspezialist hat in 15 Jahren Profi-Fußball nie die Rote Karte gesehen. Nie. Nie aufgeben ist die Devise von der neuen Sportlerin mit Herz: Angelique Kerber! Die Wimbledon-Siegerin von 2018 wurde von Ballorganisator Jörg Müller wie folgt beschrieben: "Mit ihr hat der deutsche Sport eine wunderbare Repräsentantin geschenkt bekommen, die weltweit offene Sympathiebekundungen sammelt.

Bei ihr spürt man auch immer den Menschen. Ihr Sieg in Wimbledon in diesem Sommer ist die krönende Belohnung für ihren beeindruckenden Mut zur Veränderung nach einer schwierigen Phase.“ Mit 15 Jahren spielte die Kielerin ihre erste Profi-Saison, mit 19 stand sie unter den Top 100. Die Saison 2011 war bereits als verkorkst abgehakt, als sie bei den US Open das Halbfinale erreichte. Ein erster Wendepunkt. Im Februar 2012 dann endlich der erste WTA-Turniersieg, später verpasste sie nur knapp das Finale von Wimbledon. Talent, Trainingsfleiß, Potential, Umfeld – alles war da, nur das Nervenkostüm bestand nicht immer die Zerreißprobe. So bravourös Kerber viele Matches gewann, so unglücklich scheiterte sie oft in der ersten Runde.

2015 verspielte sie beim Tour-Finale in Singapur den schon sicher geglaubten Einzug ins Halbfinale. Der nächste Wendepunkt. „Nie wieder“, schwor sie sich damals. Zwölf Monate später war sie zweifache Grand-Slam-Siegerin (Australian Open und US Open), Silbermedaillengewinnerin von Rio de Janeiro und Weltranglistenerste. Dass ihre Popularität denjenigen Türen öffnet, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ist Kerber gleichermaßen bewusst. So nutzt sie ihre Rolle als UNICEF-Patin, um gegen Kinderarmut und für Mädchenrechte vorzugehen.

2015 verspielte sie beim Tour-Finale in Singapur den schon sicher geglaubten Einzug ins Halbfinale. Der nächste Wendepunkt. „Nie wieder“, schwor sie sich damals. Zwölf Monate später war sie zweifache Grand-Slam-Siegerin (Australian Open und US Open), Silbermedaillengewinnerin von Rio de Janeiro und Weltranglistenerste. Dass ihre Popularität denjenigen Türen öffnet, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ist Kerber gleichermaßen bewusst. So nutzt sie ihre Rolle als UNICEF-Patin, um gegen Kinderarmut und für Mädchenrechte vorzugehen.

Nach so viele Ehre warteten alle Ballgäste auf den Stargast des Abends: James Blunt! Bis heute hat Blunt weltweit mehr als 20 Millionen Tonträger verkauft. Energiegeladene Songs sind sein Markenzeichen, mit Hits wie „You’re Beautiful“,„Bonfire Heart“ oder „OK“ hat er die internationalen Charts erobert. Live on stage brillierte der Brite mit Witz, Charme und vor allem einer grandios-lässigen Performance, als er seine erfolgreichsten Hits live präsentierte. Damit nicht genug: Zum Abschluss seines vielfach gefeierten Auftritts spielte James Blunt gemeinsam mit der Big Band der Bundeswehr – Weltklasse!

Was den Ball der Bälle aber so einzigartig macht, dass in der altehrwürdigen Oper in Frankfurt am Main auf allen Ebenen den Besuchern ein besonderes Flair geboten wird. Abwechslung pur lautete die Maxime. Bands, Einzelkünstler und viele Aktionen rundeten das Gesamtpaket mit der Note eins plus ab. Wer dieses Jahr keines der begehrten Tickets ergattern konnte, sollte sich dieses besondere Ereignis in der Mainmetropole im Oktober/November bereits jetzt rot anstreichen. Es lohnt sich immer!

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