Dienstag, 15.10.2019 12:56 Uhr

24h- Stunden- am Nürburgring

Verantwortlicher Autor: Erich Hein Nürburg, 08.07.2019, 15:15 Uhr
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Le Mans Fieber in der Eifel
Le Mans Fieber in der Eifel  Bild: Erich Hein

Nürburg [ENA] Von Donnerstag 20. Juni bis Sonntag 23. Juni 2019, Ausnahmezustand am Nürburgring. Das ADAC 24h - Stunden - Rennen öffnete seine Pforten und ca. 230 000 Besucher nutzen die Chance um bei einem der größten und bekanntesten Rennen der Welt zu gegen zu sein.

Bereits Anfang der Woche bevölkern die ersten Camper das weitläufige Gelände rund um den Ring. Mit Würstchen, Bier und guter Laune ( nicht nur wegen des Wetters ) feierte man schon Tage vorher das Event des Jahres: die Hightech- Boliden mit ihren Piloten, die Runde um Runde die Reifen heiß fuhren um nach 24 Stunden eines der drei Siegertreppchen zu besteigen. Wie schon in den vergangenen neun Jahren warten die Liebhaber historischer Rennfahrzeuge auf ihr „Highlight“.

Drei lange Stunden über die legendäre Nordschleife „die 24h Classics“. Toll, dass bei diesem hochklassigen Event im Rahmenprogramm die Vergangenheit des Motorsports gewürdigt wird. Die Zuschauer, ob alt oder jung danken es mit Begeisterung. Insgesamt gingen rund 210 historische Tourenwagen und GT- Fahrzeuge aus der Youngtimer- Throphy und dem Dunlop FHR- Langstreckencup der 70iger bis in die frühen 90iger Jahre an den Start. Hier konnten sich alte Helden wie, BMW 2002 und M3, Ford Escort, Opel Kadett, Ford GT40 und Porsche 911 wieder mal so richtig austoben.

Schon in der Anfangsphase des Rennens kam es zu spektakulären Duellen, die die Herzen der Zuschauer höher schlagen ließen. Hier wurde gefahren was das Zeug hielt und so manches Fahrzeug kam mit kleinen oder auch mit großen Kampfspuren ins Ziel, aber auch nicht, so wie der BMW M3 E30 aus der Klasse Y48 mit seinem Pilot Joachim Kiesch. Zertrümmertes Heck und Front, auch das Dach total zerdeppert. Schnellster Fahrer der drei Stunden war Michael Küke in seinem Porsche 911Carrera RSR.

Die zweite Rennhälfte duellierte sich Küke mit einem RSR gefahren von Jörg Müller. Ein Auffahrunfall zwischen den beiden Aspiranten auf den Sieg entschied den Kampf. Bei Jörg Müllers löste sich die Frontschürze, der fällige Reparaturstopp entschied das Rennen zugunsten von Küke. Der erfolgreiche Pilot freute sich, zeigte sich auch überrascht: „Als ich die quietschenden Reifen hörte, habe ich mich auf alles eingestellt“. Müller erreichte mit Teamkollege Eddy Althoff den zweiten Platz, gefolgt von Marc und Dennis Busch in einem weiteren RSR.

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