Sonntag, 23.07.2017 18:41 Uhr

Europa-Cup im Visier von drei Bundesligisten

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 15.05.2017, 18:29 Uhr
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 Zelenovic beim Torwurf (in Grün) im EHF-Cup des Vorjahres.
Zelenovic beim Torwurf (in Grün) im EHF-Cup des Vorjahres.  Bild: Eroll Popova

Magdeburg [ENA] Am Vergleich um den Europäischen Handball-Pokal, den EHF-Cup, nehmen drei deutsche, erstklassige Bundesliga-Mannschaften am 20. Mai 2017 teil. Gleich am Beginn des Liqui Moly Final Four um den Europa-Cup trifft im Halbfinale der Frisch Auf Göppingen auf den SC Magdeburg.

Der SCM muß im Halbfinale gegen den Titel- Verteidiger antreten. Am 20. Mai 2017 treffen also die Börde-Städter dieses Final Fours auf den Gastgeber Frisch Auf Göppingen. Das Deutsch- Deutsche Halbfinale ist eine interessante Paarung. Die Göppinger sind favorisiert, denn sie sind sehr leistungsstark und der Titelträger des Vorjahres des EHF-Cups. Beim eventuellen Aufeinander-Treffen im Finale zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg ist Spannung vorprogrammiert. Denn die Füchse stehen auf dem 4. Rang der Bundesliga-Tabelle. Die Elbe-Städter nehmen gleich dahinter den 5. Platz ein.

Generalprobe für die Magdeburger im Punktspiel gegen Coburg

Dieses Heranrücken auf die enge Position zu den Füchsen gelang dem SC Magdeburg nach ihrem 30:23-Sieg gegen den HSC Coburg am 29. Bundesliga-Spieltag. In diesem Vergleich galt der SC Magdeburg als haushoher Favorit. Denn im ersten Punktspiel-Vergleich hatten die Elbe-Städter bereits mit 12 Toren Unterschied gewonnen. Doch die Gäste traten sehr engagiert auf, und es gelang ihnen gleich eine Dreier-Serie durch Tore von Tom Wetzel, Sebastian Weber und Steffen Coßbau (0:3).

Die Gäste trumpften anfangs engagiert auf

Doch die Hoffnung nach dem 3:3-Gleichstand auf Erhöhung der Trefferbilanz erfüllte sich beim SCM nicht. Sie konnten sich im Torwurf nicht steigern. So lagen sie nach 13. Minuten mit 4:6 hinten. Doch ab der 20. Minute spielten die Coburger sehr unkonzentriert. Sie vergaben eindeutige Tor-Chancen. Einer der Wichtigsten bei den Einheimischen wurde Mads Christiansen, der u.a. für den 14:9- Halbzeitstand (4 Tore) sorgte.

Musche und Weber waren die Tor-Garanten

Zwar konnten sich die Coburger noch leicht aufbäumen, sie verkürzten auf 5 Treffer, doch danach wechselten sich Mathias Musche und Robert Weber in der Toranzahl-Folge ab. So hieß es in der 39. Minute 21:11 für den SCM. Dann schlichen sich kleine Unkonzentriertheiten beim Gastgeber ein, doch es blieb in der Schlußphase bei einem 7-Tore Vorsprung (30:23). So zeigte sich der Trainer des HSC-Coburg Jan Gorr nicht unzufrieden. "Meine Mannschaft hat nicht einfach akzeptiert, hier zu verlieren." Die Meinung des SCM-Trainers Bennet Wiegert: "Mit unserer Leistung war ich insgesamt zufrieden."

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