Donnerstag, 30.03.2017 12:51 Uhr

Ein Spitzenspiel mit Spannungsfaktor

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Duisburg, 26.02.2017, 15:44 Uhr
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Mittelfeldakteur Jan Löhmannsröben (schwarzes Trikot) FCM in Aktion
Mittelfeldakteur Jan Löhmannsröben (schwarzes Trikot) FCM in Aktion  Bild: 1. FC Magdeburg e.V. - Pressestelle - (Norman Seidler)

Duisburg [ENA] Der Erste gegen den Zweiten. Das Spitzenspiel zwischen dem MSV Duisburg als Spitzenreiter im Drittliga-Punktspiel gegen den 1. FC Magdeburg endete bei Anfangs hohem Spannungsfaktor 0:0-Unentschieden. Natürlich gab es vor diesem brisanten Match entsprechende mehrfach verbale Einstimmung.

Der Trainer des Favoriten Duisburg, Ilia Gruev erklärte: “Magdeburg ist zwar nicht gut in die Rückrunde gestartet, sie sind aber gegen Osnabrück (3:0) richtig top gewesen. Es ist eine robuste Mannschaft.” In seinem Team konnte Gruev wieder mit dem etatmäßigen Torwart Flekken antreten. Dafür musste Lenz weichen. Magdeburgs Trainer Jens Härtel äußerte sich über den Gegner: “Die Duisburger kassierten in den letzten beiden Heimspielen 2 Gegentore.

Devise: Gegner zu Fehlern anregen

Unsere Devise heißt also, den Gegner zu Fehlern anzuregen.” Bei den Elbestädtern spielte der beim letzten Spiel gesperrte Christopher Handte für Moritz Sprenger. Der Kapitän Marius Sowislo äußerte sich in der vorherigen Pressekonferenz zum Gegner: “Wir wollen uns nicht vor Ehrfurcht einigeln. Und wir werden unser Herz mutig in die Hand nehmen. Wir finden es klasse, uns mit einem guten Gegner zu messen.”

Die Hausherren dominierten anfangs spielerisch

Die punktemäßige Ausgangssituation vor dem Spiel war also: Duisburg besitzt bereits 45 Pluspunkte. Die Magdeburger als Zweiter 38 Punkte. Die Hausherren traten sofort spielerisch dominierend auf. Sie “bombardierten” das FCM-Tor. So setzte MSV-Angreifer Thomas Blomeyer einen Ball in der 2. Minute an den Querbalken. Gleich danach verpasste sein Klubkamerad Zlatko Janjcic knapp das gegnerische Tor (5. Minute). Dann donnerte Magdeburgs Goalgetter Christian Beck den Ball auf das Tor-Netzt von Flekken. Eine totsichere Torchance hatte dann der gefährliche Stoßstürmer der Hausherren Kingsley Onuegbu (25. Minute). Er köpfte unbedrängt vor dem FCM-Tor knapp über den Querbalken.

Der Außenpfosten rettete die Elbe-Städter

Und dann hatte Magdeburg in der 37. Minute viel Glück: Ein Schuss von Stanislaw Iljutcenko donnerte an den rechten Außenpfosten. Kurz vor der Halbzeit traf Kapitän Sowislo nur knapp eine Abgabe von Florian Kath in Richtung Tor. Nach dem Pausenwechsel vor 18164 Zuschauern mit etwa 3000 Magdeburger Fans , die in der 52. Minute mit Pyro-Technik zündelten, gab es eine unübersichtliche Situation. Doch als wenn diese Szene sich lähmend auf das Spielgeschehen auswirkte: Die Duisburger konnten nicht mehr so gefährlich angreifen.

Gäste beschränkten sich hauptsichtlich auf Deckungsarbeit

Die Magdeburger beschränkten sich hauptsächlich auf Deckungsarbeit. Aber die vollführten sie recht clever. In der Schluss-Phase dominierten die Spielerwechsel auf beiden Seiten. Dabei spielten taktische Erwägungen ein große Rolle. Doch damit ging das Tempo des Spiels weitgehend verloren. Offensichtlich scheuten sie das Risiko. Gleich nach dem Schlusspfiff verließ Jens Härtel mit einem leichten Lächeln den Platz. Er schien mit dem Punktgewinn zufrieden zu sein. Damit bleibt Duisburg Spitzenreiter.

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