Dienstag, 24.04.2018 03:07 Uhr

Die Sportfreunde Lotte aus NRW verloren mit 0:2

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 10.12.2017, 16:09 Uhr
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Kopfball-Tor durch Christian Beck (in der Mitte im Sprung) vom 1. FCM.
Kopfball-Tor durch Christian Beck (in der Mitte im Sprung) vom 1. FCM.  Bild: 1. FCM

Magdeburg [ENA] Bei fröstelnder Witterung in den Abendstunden unter Flutlicht verloren die Sportfreunde Lotte aus Nordrhein-Westfalen beim 1. FC Magdeburg in der GETEC-Arena vor knapp 16 000 Zuschauern am 19. Spieltag mit 0:2 Toren. Dabei präsentierten sich die Elbestädter in spielerisch guter Verfassung...

...und dominierten insbesondere in der ersten Spielhälfte. Mit diesem Sieg besitzt der 1. FC Magdeburg 43 Punkte und stand kurzzeitig an erster Stelle. Die Nordrhein-Westfalen nehmen mit nur 19 Zählern den 15. Rang ein und nähern sich damit der Abstiegszone. Vor dem Match drehte sich beim Klub das Spielerkarussell nur minimal. Für Dennis Erdmann wechselte Marius Sowislo unter Regie des FCM-Trainers Jens Härtel in das Mittelfeld und übernahm von Christian Beck die Kapitäns-Binde.

Nur kleine Drehungen im Spielerkarussell

Der Trainer der Sportfreunde Andreas Golombek veränderte gegenüber dem Vergleich beim 0:0 gegen Münster nicht gravierend. Doch Tim Wendel kehrte nach seiner Gelb-Sperre wieder in die Elf zurück und verdrängte Maximilian Oesterhelweg auf die Bank. Noch vor dem Spiel äußerte sich Christian Beck nach seinen beiden Toren gegen Chemnitz selbstbewusst: "Wir wollen uns in den beiden verbleibenden Spielen ordentlich Winterspeck in Form von Punkten und Toren anfüttern."

"Wir wollen Winterspeck anfüttern"

Diese selbst gestellte Order setzte er auch sofort mit Spielbeginn gegen Lotte um. Er legte einen tollen Start hin. Schon in der 8. Minute erwischte er eine Flanke seines Sturm-Parts Julius Düker per Kopf und netzte am Schluss-Mann Benedikt Fernandez vorbei zum Spielstand von 1:0 ein. Schon vier Minuten vorher hatte der FCM-Wirbelwind Nils Butzen nur den Pfosten getroffen.

Die Lotte-Mannschaft wurde anfangs sehr stark bedrängt

In den ersten 10 Minuten wurde die Lotte-Mannschaft in ihrem Abwehr-Raum weitgehend abgeriegelt und hatte brenzlige Situationen zu überstehen. Überhaupt demonstrierten die Magdeburger ihr reiferes Können. Sie optimierten ein ausgeprägtes Vor-Checking und ließen die Gäste oftmals verzweifeln, zumal sie auch viele Fehlpässe provozierten. Sie konnten die Gastgeber nicht ernsthaft bedrängen. Die sorgten weiterhin für Gefahr. So verfehlte der Kapitän Sowislo knapp das Tor. Der einzige Lotter war in dieser Phase mit Tordrang-Qualitäten, der Kapitän Tim Wendel, mit einem gefährlichen Schuss in der 17. Minute.

Kurz vor der Pause fiel das 2:0 für die Gastgeber

In der 44. Minute - die meisten Fans, die wieder freudvolle Gesänge intonierten -, wähnten sich schon in der Pause. Da bekam der hünenhafte Abwehrrecke der Elbestädter Christopher Handke eine Flanke serviert - wieder war es Julius Düker -. Der köpfte, im Fünf-Meter-Raum stehend, wieder an Fernandez vorbei in das Tor. Nach dem Wechsel verwaltete der FCM nur noch das Spiel. Doch Nico Hammann vom Klub sorgte mit einem wuchtigen Knaller für Gefahr für den gegnerischen Torwart (49. Minute). Der Gästetrainer Golombek wechselte neue Angriffsspieler ein. Doch sie sorgten für keinen Umschwung. Es fehlte den Gästen einfach die harmonischen, spielerischen Komponenten, um das Spiel noch zu drehen.

Trainerstimmen.

Andreas Golombek (Sportfreunde Lotte): "Es ist ärgerlich, dass wir genauso, wie wir es abgesprochen haben, wir die Gegentore bekommen. Ich denke, Christian Beck ist der beste Spieler der Liga. In den ersten 10 Minuten waren wir nicht richtig da. Wir müssen insgesamt effektiver spielen und Tore machen." | Jens Härtel (Magdeburg): "Wir sind heute sehr gut ins Spiel gekommen und hätten schon vor der Führung ein Tor machen können. Insgesamt hat man gesehen, dass Lotte eine gute Mannschaft ist. In der 2. Halbzeit ging es darum, für uns ein drittes Tor zu machen. Wir können jetzt trotzdem gut nach vorn schauen."

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