Sonntag, 23.07.2017 18:30 Uhr

Die Preußen-Adler stürzten ab

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 12.03.2017, 20:04 Uhr
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Siegesjubel der Magdeburger in Blau-Weiss
Siegesjubel der Magdeburger in Blau-Weiss  Bild: 1. FC Magdeburg -Pressestelle (Norman Seidler)

Magdeburg [ENA] Den Preußen-Adlern aus Münster wurde im Drittliga-Punktspiel gegen den 1. FC Magdeburg die “Flügel” gestutzt. Der SC Preußen-Münster verlor verdient gegen die Elbestädter in ihrer MDCC-Arena mit 0:1-Toren. In der abendlichen Stunde bei kühler Witterung konnten sie den FCM nicht ernsthaft gefährden

Doch der FC überzeugte auch nur mit leichter spielerischer Feldüberlegenheit. Erst der durch ihren “Dirigenten” in der Hintermannschaft Richard Weil verwandelten Elf-Meter erreichten sie das Siegtor und heimsten sich 3 Pluspunkte ein. Damit stehen sie auf dem 2. Tabellenplatz mit insgesamt 42 Punkten. Sie rangieren hinter dem augenblicklichen Krösus dieser 3. Liga – dem MSV Duisburg.

Für die Anfangs-Elf setzte der Trainer der Magdeburger Jens Härtel auf zwei Neue gegenüber der Niederlage gegen Mainz II: Mit Charles Elie Laprovette und Florian Kath. Die Bank mussten Jan Löhmannsröben und Tobias Schwede drücken. Der Münsteraner Choach Benno Möhlmann wechselte gegenüber dem HFC-Spiel gleich vier Mal: Sandrino Braun, Danilo Wiebe, Lennart Stoll und Martin Kobulansky,für Benjamin Schwarz Michaele Rizzi, Mirkan Aydin und Tobias Warschewski.

Mit Spielbeginn viel Power durch die Hausherren

Mit Spielbeginn kombinierten die Hausherren recht druckvoll. So gab es Schüsse aufs gegnerische Tor durch Christian Beck in der 3. Minute und Marius Sowislo in der 4. Minute. Doch die größere Chance besaß Klubkamerad Tarek Chahed, der allein auf den gegnerischen Torwart Schulze Niehues zulief, aber an ihm scheiterte. In den ersten 35. Minuten bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen, erst dann wurden die Gäste lebhafter. Doch es gab weiterhin auf beiden Seiten keine torgefährlichen Strafraumszenen.

Nach Wechsel markierte einer der Besten

Nach dem Wechsel setzte sich Magdeburg weiterhin druckvoller in Erscheinung. Gefährlich wurde es durch den Münsteraner Stoß-Stürmer Adriano Grimaldi (64. Minute). Doch die Abwehr der Elbestädter blockte ab. Aber gleich danach die spielentscheidende Situation: Der FCM-Angreifer Chahed wurde im gegnerischen Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht (66. Minute) – Elf-Meter. Weil verwandelte mit einem Wucht-Schuss in die obere Ecke.

Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Härtel über Weil: “Er hat auch ansonsten seine bisher beste spielerische Leistung abgeliefert.” Die Preußen-Adler wollten das Ergebnis noch drehen. Doch bei aller aufgebotenen spielerischen Vehemenz ergab sich nur noch in der 91. Minute eine Tor-Chance. Doch der Schuss wurde durch die Magdeburger entschärft. Übrigens wurde FCM-Goalgetter Beck in der letzten Spielphase ausgewechselt und konnte so vorzeitig auf seinen Geburtstag “anstoßen”.

Trainerstimmen:

Benno Möhlmann (Münster): “Wir waren in den vergangenen Spielen auswärts nicht so erfolgreich. Wir haben mit guter defensiver Kompaktheit gestanden und zum Schluss wurden wir noch aggressiver. Wir haben wenig zugelassen. Kompliment: Meine Jungs haben gut gekämpft und unglücklich durch den Elf-Meter verloren. Der Sieg war aus Magdeburger Sicht aber verdient, da ein großes Bemühungen da war. Wir hätten aber auch ein Unentschieden hinnehmen können.”

Jens Härtel (Magdeburg): “In diesem Spiel stand Münster noch tiefer als erwartet. Sie hatten uns die Spielkontrolle überlassen. Nicht viele Lösungsmöglichkeiten hatten wir. Die wenigen haben wir nicht genutzt. Wir haben in der ersten Halbzeit nichts zugelassen und die Konter unterbunden. In der 2. Hälfte wollten wir weiter Druck machen und sind dadurch in einige unnötige Konter gelaufen. Wichtig war, dass wir gewonnen haben.“

Jens Härtel (Magdeburg): “In diesem Spiel stand Münster noch tiefer als erwartet. Sie hatten uns die Spielkontrolle überlassen. Nicht viele Lösungsmöglichkeiten hatten wir. Die wenigen haben wir nicht genutzt. Wir haben in der ersten Halbzeit nichts zugelassen und die Konter unterbunden. In der 2. Hälfte wollten wir weiter Druck machen und sind dadurch in einige unnötige Konter gelaufen. Wichtig war, dass wir gewonnen haben.“

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