Samstag, 23.09.2017 11:28 Uhr

Die Aalener blieben gleichwertig standhaft

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Aalen, 14.05.2017, 16:50 Uhr
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Der Aalener Morys als Torschütze (weißes Hemd).
Der Aalener Morys als Torschütze (weißes Hemd).  Bild: Sportfoto

Aalen [ENA] Mit großem Kampfgeist trotzten die Aalener – aus Baden-Württemberg - dem aufstiegsambitionierten Favoriten der Liga, dem 1. FC Magdeburg, ein 2:2-Unentschieden in der heimischen "Scholz-Arena" ab. Damit rutschten die Gäste auf den 4. Platz der Liga-Tabelle ab.

Sie mussten damit den bisherigen dritten Rang verlassen, der die Variation der Relegations- möglichkeit bedeutete. Die Aalener stehen auf dem 5. Platz. Mit diesem Unentschieden ist jedoch keinem der Kontrahenten geholfen im Bestreben der Erfüllung ihrer ausstehenden individuellen Ziele. Trotzdem ließen die beiden Trainer bei der Mannschaftsaufstellung Akribie walten.

Die Trainer rotierten im Mannschaftsgefüge

So ließ der FCM-Trainer Jens Härtel Jan Löhmannsröben, Richard Weil und Tobias Schwede in die Start-Elf für Christopher Handke, Piotr Cwielong und Charles Elie Laprevotte gegenüber dem 1:1 gegen den FSV Frankfurt einrücken. Der Aalener Trainer Peter Vollmann tauschte gegenüber dem Match gegen Mainz II nur auf einem Rang aus. Deichmann wurde schließlich durch Schulz ersetzt.

Ausgeprägtes Vor-Pressing bestimmte die 1. Halbzeit

Mit viel Spieltemperament bestimmte der Gast das Geschehen in den ersten zehn Minuten auf dem Rasen. Sie übten gekonnt Vor-Pressing aus – in der Hoffnung auf Fehler beim Gegner. So kam es dann: Völlig unbedrängt wollte der Aalener Robert Müller seinem Torwart Daniel Bernhardt zurückspielen, doch in diese Rückgabe spritzte FCM Goalgetter Christian Beck hinein und setzte in der 9. Minute mit einem langen Bein den Ball zum 1:1 in die Maschen ein. Damit erzielte der Magdeburger seinen 17. Treffer in der Gesamt-Saison.

Beck mit 17 Treffern in der Saison als Spitzenreiter

Und damit ist er Spitzenreiter in der Treffer-Anzahl. Wenige Minuten später verfehlte der gleiche Spieler nur knapp das gegnerische Tor. Doch dann lief es bei den Aalenern besser. Sie spielten sich effektiv Chancen heraus. Und in der 30. Minute landete ihr gefährlichster Angreifer, Matthias Morys, den Ausgleichstreffer zum (1:1). Nach der Pause entstand eine Spielunterbrechung durch unbelehrbare Magdeburger Fans. Sie hatten unerlaubt mit Pyrotechnik gekokelt.

Die Aalener spielten effektiver als der Gegner

Die Aalener agierten in den darauffolgenden Minuten effektiver als die Elbe-Städter. so nutze in der 74. Minute , der gerade ins Spiel gekommene Steffen Kienle einen Freistoß, um im 5-m-Raum mit einem klassischen Kopfball zum 2:1 für die Gastgeber einzuköpfen. Doch nur 6 Minuten später schafften die Gäste den Ausgleich. Der gerade eingewechselte Ahmed Waseem Razeek schoß das 2:2 heraus. Hiermit bewies Jens Härtel , genauso wie vorher sein Pendant, Peter Vollmann, ein glückliches Händchen im gezielten Auswechseln. Zwar drängten beide Mannschaften auf einen Siegtreffer. Doch beide Abwehrreihen standen sicher.

Trainerstimmen:

Jens Härtel (Magdeburg): "In den ersten 20 Minuten hatten wir gefühlte 90 % der zweiten Bälle gewonnen. Und Aalen machte dann den Fehler. Wir gehen in Führung. Dann ließen wir uns in der ersten Hälfte zu weit nach hinten drängen. Trotzdem haben wir die großen Chancen bei Aalen nicht zugelassen. Nach einem Ballverlust durch einen Quer-Pass bekommen wir den Ausgleich. Nach der Pause haben wir ein ordentliches Spiel gemacht. Dann gibt es den Standard, und wir liegen in Rückstand. Wir haben trotzdem eine gute Reaktion gezeigt und ausgeglichen. Wir müssen jetzt mit dem Punkt leben, weil Regensburg gewonnen hat, haben wir es jetzt nicht mehr in der eigenen Hand."

Peter Vollmann (Aalen): "Wir sind sehr schlecht ins Spiel gekommen und erhielten dann ein Gegentor. Das Gute an dem Tor war aber, dass wir mutiger gespielt haben. Ab dem Tor haben sie dann auch offensiv dagegen gehalten - und den Weg nach vorn gesucht. Durch den Ausgleich war der Halbzeitstand okay. In der 2. Halbzeit haben beide Teams ihre Möglich- keit in der Offensive gesucht. Wir haben einen Standard genutzt und waren plötzlich auf der Siegerstrasse. Dann bekommen wir durch Uneinigkeiten in der Hintermannschaft den Ausgleich. Insgesamt war es ein spannendes Spiel, das Ergebnis geht in Ordnung."

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