Der DHB startet in Serbien mit einer Niederlage in die EM.
Serbien [ENA] Nachdem der überaus erfolgreiche Handball Bundestrainer Heiner Brand sein Amt niederlegte, ist nun Martin Heuberger der Bundestrainer in einem internationalen Wettbewerb, bei dem es nicht nur um die Europameisterschaft geht, sondern auch um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London, wofür sich die deutsche Nationalmannschaft natürlich qualifizieren möchte.
Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Gruppenphase in der Gruppe B gegen Tschechien(15.1.), Mazedonien (17.1.) und Schweden (19.1.) erfolgreich bewältigt werden. In der Deutschen Mannschaft herrscht eine gute Stimmung mit viel Optimismus die Vorgaben erfüllen zu können und ist sich der Bedeutung durchaus bewusst, denn Olympische Spiele ohne deutsche Beteiligung sind derzeit noch undenkbar, könnte aber durchaus Realität werden. Viel wird davon abhängen wie das Team von Martin Heuberger in das Turnier findet, einen Auftaktsieg gegen Tschechien wäre eine gute Grundlage für das weitere Turnier. Vor so einem bedeutsamen Turnier ist die Anspannung natürlich unheimlich groß und man wartet ungeduldig auf den Beginn des Turniers.
Bestens vorbereitet und gut eingestellt wird sich die Mannschaft Deutschlands zeigen, aber auch für die gegnerischen Mannschaften gelten gleiche intensive Vorbereitungen, dadurch wird die jeweilige Tagesform eine erhebliche Rolle spielen. Deutschland gegen Tschechien 24:27 (9:14) Im Duell in dem sich einige Spieler aus der Toyota-Bundesliga als Gegner gegenüberstanden fand die DHB- Auswahl sehr schlecht ins Spiel, der Gegner aber umso besser. Zudem hatten die Tschechen mit Petr Stochl einen Torwart im Tor, der zum Hexer wurde und Glanzparaden in Serie ablieferte, sein Gegenüber Silvio Heinevetter hatte da schon mehr Probleme an den Ball zu kommen. J
Jedoch konnte man die extrem schlechte Leistung der Deutschen nicht an den Leistungen der Torhüter festmachen, denn auch in der Deckung und auch in der Verwertung der Tormöglichkeiten wird sich die Mannschaft steigern müssen um die gesteckten Ziele zu realisieren. Mit traumwandlerischer Sicherheit zogen die Tschechen ihre Kreise und kamen zu vielen leichten Tore und lagen mit 14:9 schon zur Halbzeit recht komfortabel in Führung und die Körpersprache der Spieler des DHB Teams sprach eine deutliche Sprache, denn die hängenden Köpfe auf dem Weg in die Kabine waren unübersehbar und ließ für den zweiten Durchgang nichts gutes erahnen.
Die Mannschaft kam jedoch wie verwandelt aus der Kabine und hatte fortan einen besseren Zugriff zum Spiel und das betraf alle Mannschaftsteile und der Erfolg machte sich zunächst, zumindest in einer Resultatsveränderung zum positiven bemerkbar. Der Aufschwung zu Beginn der zweiten Halbzeit hielt jedoch nicht allzu lange an und die Mannschaft von Bundestrainer Martin Heuberger verfiel bald in die Lethargie der ersten Halbzeit zurück und waren damit letztendlich gegen einen aufmerksamen Gegner scheinbar überfordert und somit chancenlos.
Mit dem Endresultat von 24:27 fiel die Niederlage recht deutlich aus, schließt jedoch das Erreichen der Zwischenrunde bei einer weiteren Leistungssteigerung in den Spielen gegen Mazedonien und Schweden nicht aus und das Ziel Olympische Spiele in London ist somit noch erreichbar. Mit einem Platz auf dem Treppchen bei dieser Europameisterschaft hatten ohnehin nur grenzenlose Optimisten gerechnet, auch wenn eine bessre Leistung als im Spiel gegen Tschechien schon ausgegangen werden durfte, der Nachweis dafür nicht erwiesen wurde, schon für ein Frustrieren innerhalb der Mannschaft führen könnte.




















































