Mittwoch, 18.10.2017 13:13 Uhr

Champions-Duell Veszprem gegen THW Kiel

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Veszprem, 12.10.2017, 16:41 Uhr
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Dahmke (THW) versucht, Ancsin am Wurf zu hindern.
Dahmke (THW) versucht, Ancsin am Wurf zu hindern.  Bild: Sportfoto THW

Veszprem [ENA] Im Champions-League-Duell verliert der mehrfache deutsche Handballmeister der THW Kiel gegen den KC Veszprem (Ungarn) nach hartem Kampf knapp mit 24:26-Toren. Das Resultat deutet darauf hin: Es waren tatsächlich in diesem Match auf beiden Seiten intensive...

...Deckungs- und überragende Torhüter-Leistungen. An diesem 4. Spieltag in diesem internationalen Handball-Wettkampf um gewichtige Punkte sorgten sowohl Andreas Wolff als auch Niklas Landin für außergewöhnlich dominante Auftritte als Keeper der Kieler. Sie sorgten dafür, dass ihre Mannschaft besonders in der ersten Spielhälfte allein 14 Mal in Führung ging. Doch auch der ungarische Torhüter bei den Hausherren Roland Mikler zeigte teilweise spektakuläre reaktive Abwehrleistungen.

Der ungarische Torhüter Roland Mikler mit tollen Reaktionen

Er dominierte insbesondere im Vergleich der Keeper in der Schlußphase, die den Ausschlag für den Sieg der Gastgeber lieferten. Auf dem Hallen-Parkett dominierte eine doch so oft ominös gedeutete Zahl – die 13. Da eröffnete der clever spielend aufgelegte Kieler Steffen Weinhold – mit der Rückennummer 13 - den Trefferreigen für die Gäste. Er wurde auch der Treffsicherste der deutschen Handballer in der Endabrechnung mit 8 Toren.

Lekai und Illic entscheidende Torschützen beim Gastgeber

Aber auch die Gastgeber hatten torhungrige Handballer in ihren Reihen, so Mate Lekai mit 5 Toren und Momir Illic mit 6 Toren. Auch er trug die Zahl 13 als „Rückennummer“, und auch er trug sich gleich in den ersten Minuten in die Trefferliste ein. Die deutsche Nr. 13 kanonierte bis zur 7. Minute sogar 3 Mal in die gegnerischen Maschen. So stand es 2:4 für die Kieler. Dagegen verhinderte Andreas Wolff in diesem Zeitraum 4 „totsichere“ Einschläge der Ungarn. Bis zur 14. Minute waren die Kieler auf 4:9-Toren enteilt.

Ekberg (li.) und Aron Palmarsson (THW) lassen Punkte liegen.

Auch nach der Halbzeitpause dominierten noch die Gäste

Die Deutschen hatten dann bis zur 24. Minute eine hecktische Phase. Denn die Ungarn schafften den 10:10-Ausgleich durch Gasper Margue. Nach einer Auszeit kamen die Gäste durch ein Offensiv-Feuerwerk auf die Erfolgsspur zurück. Sie erhöhten ihren Vorsprung über die Stationen 12:14 auf einen 3-Tore-Vorsprung (12:15) bis zur Halbzeit. In dieser Phase bewies Keeper Wolff seine Reaktionsfähigkeit. So standen 10 Paraden auf seiner "Soll-Haben-Seite". Doch nach dem Wechsel erzielten die Veszpremer innerhalb von 3 Minuten den Gleichstand (15:15) – in der 33. Minute.

Die Deckung der Deutschen verlor ein wenig ihre Linie

Ab dieser Zeit spielten sich die Gastgeber in einen kleinen Rausch. Besonders Mumir Illic und Mate Lekai trafen. Die deutsche Deckung verlor ein wenig ihre vorher doch so gefestigte, weitgehend konstante Linie. Dadurch enteilte Veszprem in der 40. Minute auf 19:17-Tore. Danach rückte Niklas Landin in das Kieler Gehäuse. Er hielt bravourös. Und so konnten die Gäste ein 23:23-Unentschieden in der 56. Minute erreichen. Das Gesicht des deutschen Trainers Alfred Gislason entspannte sich ein wenig.

Ohrenbetäubender Lärm der Fans trieb Veszpremer nach vorn

Doch gleich danach vollendeten Illic und Nagy unter ohrenbetäubendem Lärm der Fan-Zuschauer einen 25:23-Vorsprung. Und das Unterpfand für Kieler-Tore verfehlte vorher in einer entscheidenden Situation (Weinhold). Doch in der letzten Minute traf der gleiche Spieler (59. Minute) und gestaltete das "Negativ-Resultat" noch etwas schmeichelhafter - bis zum 26:24-Endstand für die Ungarn.

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