Freitag, 24.11.2017 22:56 Uhr

Bundesligist Augsburg verliert gegen Magdeburg

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 14.08.2017, 16:15 Uhr
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Der Siegtor-Schütze und Pokalheld Christian Beck.
Der Siegtor-Schütze und Pokalheld Christian Beck.  Bild: 1. FC Magdeburg

Magdeburg [ENA] Der Bundesligist FC Augsburg verlor beim Dritt-Ligisten 1. FC Magdeburg in der DFB-Pokalrunde mit 0:2-Toren in der MDCC-Arena. Ein gewaltiger Jubelschrei aus über 21000 Fan-Kehlen erschütterte die MDCC-Arena 3 Minuten vor Spielende. Der einheimische Pokalschreck Christian Beck netzte wie bereits...

...beim Pokalduell im Jahre 2014 zum 1:0 ein (damals ebenfalls FC Augsburg gegen den 1. FCM 0:1 ein). Doch das sollte nicht das Torschuß- Ende sein. In der zweiminütigen Verlängerung nutzte der FCM-Angreifer Tobias Schwede eine Abstauber-Möglichkeit, um zum 2:0 für die Hausherren einzuschießen. Wieder scheiterten die bayerischen Fuggerstädter in gleicher Städte an dem zum Helden avancierten Christian Beck.

Die Augsburger Fuggerstädter scheiterten erneut an Beck

Über 440 torlose Minuten hatte er in der Vergangenheit nicht getroffen. Seine Reaktion: "Das Tor ist ein Befreiungsschlag für mich." Schon vor dem Spiel hatte der Trainer von Augsburg, Manuel Baum, gewarnt: "Die Magdeburger haben eine gute, aggressive Mannschaft. Sie besitzt einen guten Charakter." Die Aussaggen bestätigten sich dann auch im Spiel. Die Elbestädter zeigten sich unbeeindruckt vom Namen des Gegners, der in der zurückliegenden Saison 2016/2017 in der Bundesliga-Tabelle den 13. Platz am Ende inne hatte.

FCM - Augsburg 1
FCM - Augsburg 2
FCM - Augsburg 3

Starkes Pressing der Elbestädter in der ersten Hälfte

Die Einheimischen spielten ein starkes Pressing. Sie ließen die Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Das war auch das richtige Rezept. Denn die Augsburger spielten technische "mit feiner Klinge". Sie bevorzugten Doppelpässe. Und so konnten ihre pfeilschnellen jungen Stürmer in so manche gegnerische Lücke hineinstoßen. Doch Torgefahr strahlten sie in der ersten Hälfte des Spiels nicht aus. Im Gegenteil: Der vielseitige, wendige FCM-Spieler Michel Niemeyer scheiterte knapp am gegnerischen Torwart (4. Minute, Marvin Hinz).

Augsburg Torhüter Hinz auf der Hut

Auch Christian Beck scheiterte kurz vor der Pause an dem reaktiven Hinz. Die spielerische Überlegenheit drückte sich auch in der Ecken-Statistik aus (57. Minute), 9:2 für Magdeburg. Doch in der 2. Hälfte demonstrierten die Gäste insbesondere ihr technisches Können und ihren Torabschluss-Drang. Trotzdem merkte man keinen Zwei-Klassen-Unterschied. Der hervorragende Keeper der Elbestädter, Mario Seidel, musste oftmals rettend eingreifen (z.B. Marcel Heller 49. Minute). So lenkte er auch im letzten Augenblick einen Ball vom Gegner auf die Querlatte. Doch dann kam die ominöse 87. Minute. Beck eroberte sich den Ball und donnerte ihn aus 5 Metern Entfernung ins Tor. Gleich danach traf Tobias Schwede zum 2:0 in das verwaiste FCA-Tor.

Trainerstimmen:

Manuel Baum (Augsburg): "Heute haben wir von Anfang an nicht richtig ins Spiel gefunden. Wir hatten anfangs große Probleme mit den zweiten Bällen. In der 2. Halbzeit war es etwas besser. Speziell mit dem Lattenschuss und dem uns verwehrten Elf-Meter." | Jens Härtel (Magdeburg): "Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und wollten Augsburg unser Spiel aufzwingen. Das ist uns über weite Strecken gelungen. Ein großes Kompliment muss ich unserem Torwart Mario Seidel machen, er hat uns im Spiel gehalten."

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