Freitag, 24.11.2017 23:08 Uhr

Berliner Füchse bissen kräftig zu

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 08.09.2017, 17:35 Uhr
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Heinevetter in Aktion
Heinevetter in Aktion  Bild: Archiv

Magdeburg [ENA] Die Berliner Füchse erkämpften sich im Bundesliga-Handball-Kracher gegen den SC Magdeburg vor 6472 Zuschauern in der Magdeburger Getec-Arena einen 30:26- Sieg. Diese Partie entschieden die Sieger aus der Hauptstadt insbesondere durch ihren überzeugenden Endspurt.

Sicher bewirkte die Aussage des Füchse-Manager Bob Hanning insbesondere eine Einstellungs-Wandlung seiner Mannschaft vor diesem Spiel: "Im letzten Spiel gegen die "Eulen" aus Ludwigshafen fehlte vorrangig die Feinabstimmung. Und daraus resultierend prophezeite er: "Nach dem Spiel gegen Magdeburg gehe ich davon aus, dass wir nach diesem Match schon eher wissen, wo wir stehen."

Trainer Petkovic (Füchse) hofft auf Steigerung in Magdeburg

Ergänzend schlußfolgerte der Trainer der Füchse Velimir Petkovic: "Gegen Magdeburg müssen wir uns noch gewaltig steigern. Da erwarte ich ein ganz anderes Spiel als gegen die "Eulen"." Der Cheftrainer des Bundesligisten SC Magdeburg urteilte: "Die Füchse haben zwei wichtige Einkäufe getätigt und sich mit Erik Schmidt und Marco Kopljar verstärkt. Es wird trotzdem schwer sein, sich beim Gegner auf 2 oder 3 Spieler zu konzentrieren."

Die Keeper Green und Stochl hielten bravourös

Schwer wurde das Spiel der Elbe-Städter gegen die Füchse - zumal sie zumeist mit einem 6:0-Deckungsriegel agierten. Außerdem hielt ihr Keeper Petr Stochl in entscheidenden Phasen hervorragend. Man bedenke, daß die Gäste bisher 14 Mal gegen den SCM gewonnen hatten (SCM 5 Mal). Auch diesmal starteten sie mit einem Blitzstart. Schon nach 4 Minuten führten sie mit 2:0-Toren. Doch Robert Weber (ingesamt 9 Tore - Bester beim SCM), Michael Damgaard (2), Matthias Musche (4), Zeljko Musa (5) sorgten in den nächsten 20 Minuten dafür, daß ein Gleichstand (11:11) erreicht wurde. Aber als "Held" der Partie avancierte der SCM-Keeper Jannik Green. Er entschärfte gleich 10 Bälle von insgesamt 14. Er erhielt sogar wechselnde Klatschovationen vom Publikum.

In der Schlußphase mußte sich der SCM geschlagen geben

In den letzten 8 Minuten herrschte bei den Grün-Roten Unsicherheit und Nervosität. Vor allem häuften sich die technischen Fehler. Die Gäste dagegen gewannen immer mehr Sicherheit und nutzten alle ihre Chancen erfolgreich aus. So konnten sie bis zum Schluß auf 30:26-Endstand erhöhen. Konsterniert stellte der Magdeburger Trainer Bennett Wiegert fest: "Ich bin maßlos enttäuscht über unseren Auftritt."

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