Sonntag, 23.07.2017 18:37 Uhr

Attraktion – Tor durch 30-m-Kopfball

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Magdeburg, 06.02.2017, 22:29 Uhr
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Straf- und Freistoß-Spezialist Nico Hammann (in Blau)
Straf- und Freistoß-Spezialist Nico Hammann (in Blau)  Bild: Norman Seidler (sportfotos-md.de)

Magdeburg [ENA] Der Gastgeber, 1. FC Magdeburg, erkämpfte sich auf eigenem Platz vor 15053 Zuschauern bei Feldüberlegenheit gegen den FSV Zwickau ein 1:1. Schon vor dem Spiel hatte der FCM-Trainer Jens Härtel vor dem Gegner gewarnt: “Zwickau geht sehr kampfbetont in jedes Spiel und ist damit ein unbequemes Team.”

So veränderte er aus taktischen Gründen die Start-Elf. Er stellte für den gesperrten Felix Schiller in die Mittelfeld-Devensive Richard Weil und ersetzte durch Farrona Pulido den nach Würzburg gegangenen Sebastian Ernst. Der Trainer des FSV Zwickau Torsten Ziegner tauschte für Rene Lange und Patrick Wolf die Spieler Acqustapace und Davy Frick in die Start-Elf. Die Magdeburger entfachten mit Spielbeginn ein spielerisches Feuerwerk.

Ein Lattenkracher durch Christian Beck

So erspielte sich ihr Sturmtalent Florian Kath, der ohnehin über seine gesamte Einsatzzeit als Unruheherd wirkte, schon in der 4. Minute eine Torchance, aber ohne Erfolg. Doch schon wenige Minuten später übernahm er einen Abpraller vom Querbalken allein vor Zwickaus Schlussmann Johannes Brinkies stehend. Doch er konnte ihn nicht einnetzen. Wenige Sekunden vorher hatte sein Klubkamerad Christian Beck den Ball über 25 m hinweg an die Latten- unterkante gezirkelt.

Dominanz vieler Zweikämpfe im Mittelfeld

Danach dominierte die mit vielen Zweikämpfen geprägte Auseinandersetzung, besonders im Mittelfeld. Ein gefährlicher Freistoß in der 19. Minute vor das FCM-Tor konnte durch einen Kopfball im Fünf-Meter-Raum durch den Magdeburger Kapitän Marius Sowislo entschärft werden. Er erhielt auch ein besonderes Lob von seinem Trainer Jens Härtel. “Marius führt recht übersichtlich Regie, nicht nur im Mittelfeld.”

Ein Kuriosum in der 30. Minute

Doch in der 30. Minute kam es zu zwei außergewöhnlichen Kopfbällen. Der Elbestädter Keeper Leopold Zingerle köpfte ungefährdet einen Ball vor der Strafraum-Grenze ins Mittelfeld. Dort erwischte ihn Zwickaus Marcel Bär, der ihn aus 30 m Entfernung ins leere Magdeburger Tor zum 1:0 beförderte. Der Kommentar von Härtel: “So wie die Situation gelaufen ist, hängt Leopold mit drin.”

Kurz vor dem Pausenpfiff einen Elf-Meter

Kurz vor dem Pausenpfiff gab es ein Gewusel vor dem Zwickauer Tor. In diesem Gedränge wurde der wuselige Florian Kath durch einen Gegner von den Beinen geholt. Elfmeter entschied der Schiedsrichter. Und den verwandelte Nico Hammann für die Elbestädter zum 1:1-Ausgleich. Nach dem Wechsel erzielte FSV-Angreifer Ronny König per Kopfball ein Tor. Doch es wurde wegen Abseits annulliert.

Die Hohe Zeit für FSV-Keeper Brinkies

Dann kam die Hohe Zeit für FSV-Keeper Brinkies. Doch zuerst entschärfte sein Klubkamerad Patrick Göbel einen Kopfball von Jan Löhmannsröben von der Linie. Kurz danach holte Brinkies einen Kopfball von Christian Beck ebenfalls von der Linie. Danach entschärfte er einen wuchtigen Freistoß-Hammer von Hammann in der 86. Minute. Und wenig später reagierte er blitzschnell bei einem Schuss von Kath aus 10 Metern. So blieb es am Ende beim 1:1-Endstand. Der auf Grund der torgefährlichen Feldüberlegenheit für den 1. FCM nicht befriedigend war. Trotzdem bleibt der Klub auf dem 3. Tabellenplatz.

Trainerstimmen:

Torsten Ziegner (FSV Zwickau): “ In der ersten Halbzeit hat Magdeburg es nicht geschafft, uns unter Druck zu setzen. Da hat uns natürlich das glückliche Führungstor geholfen. In der 2. Halbzeit hatten wir sicherlich auch Glück mit einem überragenden Torwart.” Jens Härtel (1. FC Magdeburg): “Unterm Strich können wir nicht zufrieden sein. Durch den Rückstand entstanden bei uns Probleme. Erst kurz vor dem Ausgleich wurde es etwas besser. In der zweiten Halbzeit hatten wir genug Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden.”

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