Montag, 28.11.2022 16:02 Uhr

UN-Konferenz in Wien zur Sicherheit von Journalist*innen

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 04.11.2022, 16:47 Uhr
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Wien [ENA] Seit 10 Jahren bemüht sich die UN die Sicherheit von Journalist*innen zu verbessern und hat dafür international versucht einige Maßstäbe zu setzen, die zwar die Relevanz des Themas artikulieren, aber praktisch nicht besonders viel ausrichten. Trotzdem wurden bei der Konferenz "Safety of Journalists - Protecting media to protect democracy" in Wien am 3/4. Nov. 2022 Vorbeugung und Strafverfolgung als wichtig betont.

Eine große Anzahl von Regierungsmitgliedern, internationalen Organisationen und den Medien haben bei dieser Konferenz teilgenommen. Darunter life zugeschaltet Audrey Azoulay, Generaldirektorin der Unesco und Volker Türk Hochkommissar für Menschenrechte bei der UN, anwesend war Friedensnobelpreisträger Dmitry Muratov, der Journalist und Autor Jineth Bedoya oder Pa Louis Thomasi Direktor der Vereinigung Afrikanischer Journalisten und der Digital Platform on Safety of Journalists. Auch Clemens Pig, Präsident der European Alliance of News Agencies und der österreichischen APA hat bei einer Paneldiskussion zum Thema Digitalisierung der Medien und der daraus folgenden Herausforderung für Journalisten zum Thema Sicherheit Stellung genommen.

Das Thema Gewalt gegen Journalist*innen ist brisant, wie viele aufsehenerregende Morde in den letzten Jahren zeigen. 2021 wurde der Journalist Giorgos Karaivaz in Griechenland ermordet, der über organisiertes Verbrechen für den TV channel Star recherchierte und in seinem blog auch über Polizeigewalt und Korruption schrieb. Er wurde von zwei Männern vor seinem Haus in Athen mitten am Tag erschossen. International bekannt wurde auch der Fall der Journalistin Daphne Galizia, die auch immer wieder in ihrem blog über politische Korruption und organisiertes Verbrechen in Malta berrichtete. Sie wurde von einer Autobombe 2017 getötet. Zwar bekannten sich zwei Männer zu der gemeinen Tat, aber die Drahtzieher wurden nie zur Rechenschaft gezogen.

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