Dienstag, 26.09.2017 09:36 Uhr

Tauchsafari auf den Malediven - was ist das eigentlich?

Verantwortlicher Autor: Stefan Ott Male, 10.09.2017, 16:35 Uhr
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Tauchschiff MY Nautilus Two auf den Malediven
Tauchschiff MY Nautilus Two auf den Malediven  Bild: Stefan Ott

Male [ENA] Tauchen ist ein abwechslungsreiches Hobby. Besonders schön ist es jedoch, wenn der gesamte Tag nur aus der Umsetzung des Hobbys besteht. Am besten zu realisieren, indem der Tagesrhythmus wie folgt abläuft: Aufstehen, Tauchgangsbriefing, Tauchgang, Essen, Ruhen. Und dann das Ganze wieder von vorne.

HINWEIS in eigener Sache: Leider ist es zur Zeit an dieser Stelle bei der European News Agency nicht möglich, Fotos innerhalb des Textets oder Fotoreihen zu veröffentlichen. Mehrere Anfragen beim Support bringen keinen brauchbaren Rückmeldungen. An dieser Stelle kann ich mich als Autor des Artikels nur dafür entschuldigen und direkt auf den Artikel mit Bildern sowie einer Bilderserie unter nachfolgendem Link verweisen. Ich hoffe sehr, das das Redaktionssystem in Kürze wieder voll umfänglich zur Verfügung steht. Bericht mit Bildern ist hier zu finden: "http://global-pictures.de/tauchen/presseartikel/artikel-2017/tauchsafari-malediven-2017/" (bitte den Link ggf. komplett von Hand kopieren).

Das Leben an Bord gestaltet sich tatsächlich etwas einfacher als in jedem Hotel. Abendveranstaltungen oder Ausgehen entfallen in der Regel. Im Zentrum steht das Tauchen. Und zwischendurch wird geruht oder in geselliger Runde köstlich gespeist. Versorgt werden die Gäste mit Vollpension. Drei Mahlzeiten am Tag, Kaffee und Wasser inklusive. Alkoholische Getränke und Softdrinks sind gegen normale Preise ebenfalls zu erhalten. Zur Abwechslung mal ein BBQ auf einer unbewohnten Insel oder aber mal ein typisch "lokales" Inselchen mit echten Bewohnern betreten. Ohne Hotels oder Luxus-Resorts. Normales Leben fernab der uns bekannten europäischen Standards.

Als Pauschalreise in ein Hotel mit angeschlossener Tauchbasis nur schwer umzusetzen. Die Lösung lautet: Tauchsafari. Dazu wählt man ein Reiseziel, das vor Ort Tauchsafarischiffe anbietet. Anschließend bucht man das Schiff seiner Wunschkategorie in Bezug auf Größe, Ausstattung und Route. Touren werden in der Regel für 7 Tage angeboten, Sondertouren auch schon mal 10 bis 14 Tage. Angenehmer Nebeneffekt: Trotz des Tauchgepäcks, das der ein oder andere aus der Heimat mitbringt (sofern nicht vor Ort anzumieten) ist das Gesamtgepäck in Summe leichter. Der Grund: auf einem Tauchsafarischiff benötigt man nur Shorts, T-Shirt, Badehose und ggf. für den Abend mal ein Kapuzenshirt. Mehr nicht.

Wie bereits erwähnt, richtet sich der Tagesablauf, welcher in der Regel gegen 6.00 Uhr mit dem Aufstehen beginnt, ganz nach dem Tauchen. Nach dem ersten Tauchgangsbriefing des Tages geht es bereits vor dem Frühstück gegen 6.45 Uhr zum ersten Tauchgang. Der Einstig erfolgt nicht direkt vom Tauchschiff sondern von einem Beiboot, genannt Dhoni. Dieses fährt dann samt Tauchern und Ausrüstung in fünf bis fünfzehn Minuten zum geplanten Tauchplatz. Hintergrund ist, dass das Hauptschiff in der Regel aus Sicherheits- und Riffschutzgründen nicht direkt an das zu betauchende Ziel kommen kann. Auf dem Dhoni verbleibt zudem auch die gesamte Tauchausrüstung vor und nach dem Tauchgang. Das macht das Tauchen sehr komfortabel.

Kein Schleppen der Tauchausrüstung, keine weiten Wege, kein Umsteigen in ein Beiboot, etc. Die Tauchflasche verbleibt dauerhaft am Tauchjacket und wird auch dort von der Dhonicrew gefüllt. Das Ganze dann bis zu drei Mal am Tag. Getacktet nur durch das Läuten der Schiffsglocke zum Aufstehen, Tauchbriefing und Essen. Wer noch Energie hat, dem steht nach Rücksprache und bei interessantem und sicheren Tauchplatz (für Nachttauchgänge gelten andere Regeln als für normale Tauchgänge bei Tageslicht) noch die Möglichkeit offen, die Unterwasserwelt nur im Schein von Mondlicht und Taucherlampe als Nachttauchgang zu genießen.

Es ist beachtlich, wie sich ein Tauchplatz den man beispielsweise bereits am Tage erkundet hat, in der Nacht darstellt. Oft nicht wiederzuerkennen. So manches bleibt einem am Tage verborgen und entfaltet oder zeigt sich erst zur späten Stunde. Bei allen Tauchgängen sind je nach Gruppengröße immer Diveguides mit dabei, die - sofern gewünscht - begleiten. Ansonsten gilt auch wie in Deutschland: getaucht wir nie alleine! Immer im Zweier-Team und /oder in der Gruppe. Die Malediven sind ein Ganzjahresreiseziel. Die Lufttemperatur liegt meist zwischen 28 und 32 Grad, die Wassertemperatur je nach Tiefe und Atoll 27 bis 29 Grad.

Für Taucher gilt es jedoch zu beachten, das in der Regenzeit von Mai bis November die Sichtweiten oft nicht an die der Trockenzeit von Dezember bis April heranreichen. Zugegeben: verglichen mit der Sicht (und der Temperatur) in deutschen Gewässern sind 5m bis 20m immer noch ein deutliches Taucherlebnis. Aber eben nicht die berühmten "40 plus" bei idealen Sichtverhältnissen gerade auf den Malediven einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Berühmt sind die Malediven vor allem auch für die Möglichkeit, sog. Strömungstauchgänge zu tätigen.

Bedingt durch die Lage der Inseln in den einzelnen Atollen bilden sich natürlich Kanäle, die bei den Bewegungen des Wassers recht deutliche Strömungen ausprägen können. Besonders attraktiv für Taucher, da Strömung in aller Regel Großfisch bedeutet. Jäger (die Großen...) und die Gejagten (die Kleiner...) tummeln sich dort, wo es am meisten strömt. Anzumerken ist, das Taucher die dieses Erlebnis erfahren möchten, etwas an Taucherfahrung (man spricht dabei von 50 bis 80 Tauchgängen) haben sollten. Gerade in Bezug zum Tauchen vom Boot aus hat sich etwas Erfahrung beim Tauchen und besonders beim Strömungstauchen immer ausgezahlt.

Natürlich gibt es aber auch genügend Tauchplätze, wo Strömung eine eher untergeordnete Rolle spielt. Speziell bei den Tauchsafaris und in Gruppen wird in jedem Tauchgangsbriefing ausführlich besprochen, was genau zu welchen Konditionen am aktuellen Tauchplatz zu erwarten ist. Worauf ist zu achten, was sind ggf. die Highlights, nach denen Ausschau zu halten ist. Der oder die Diveguides bereiten jeden Tauchgang optimal vor und sind stets bemüht, den Gästen an Bord unvergessliche Tage und auch Tauchgänge zubereiten.

Zu sehen gibt es die heiß begehrten Klassikern auf den Malediven, als da wären: Haie aller Größen und Gattungen (sogar Gitarrenhaie gibt dort regelmäßig), Mantas sowie Adler- und Stachelrochen, Delfine, Hart- und Weichkorallen, Schildkröten, Walhaie (je nach Jahreszeit und Atoll), reichlich Fisch in allen Formen, Größen und Farben und natürlich die Riffe an sich. Wer schon mal in das türkisblaue Wasser eingetaucht ist und sich dann unter Wasser so vorkam, als schwimme er in einem Aquarium, wird diesen Eindruck nie vergessen und garantiert wiederkommen.

Wie eingangs erwähnt, hat man zu Anfang jeder Reise die Qual der Wahl bzw. ist oft mit der Anzahl von Anbietern, Toure und Schiffen sowie den eigenen zeitlichen Möglichkeiten und den zur Verfügung stehenden Touren und Routen etwas überfordert oder muss sich intensiv damit beschäftigen. Eine gute Möglichkeit zum Erlangen einer perfekten Übersicht ist das Portal des Anbieters Travel Team. Auf der Webseite des Anbieters unter www.action-sport.de kann man direkt von der Startseite aus das Thema Tauchsafari ganz entspannt angehen.

Und das nicht nur für die klassischen Regionen wie die Malediven oder Ägypten. Es ist möglich, weltweit seine eigenen Wünsche und die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten abzugleichen. Mit wenigen Klicks ist man dort, wo man ggf. auf anderen Webseiten lange und wenig erfolgreich sucht. Nachfolgend wird man bestens durch kompetente Mitarbeiter, die größtenteils selber dem Tauchsport verfallen sind und die jeweiligen Regionen aus eigenen Reisen kennen, fachlich zur anstehnden Reise beraten. Danach steht der eigenen Tauchsafari nichts mehr im Wege - denn auch die Attraktivität der Preise kann sich bei Travel Team durchaus sehen lassen. (SO)

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