Freitag, 30.10.2020 08:02 Uhr

Interboot Special Edition 2020

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Friedrichshafen, 20.09.2020, 11:02 Uhr
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Friedrichshafen [ENA] Friedrichshafen – Eine hochmoderne Wochenendyacht im Stil der 60er-Jahre, eine komfortable Segelyacht mit voluminösem V-Bug und ein elektrisch angetriebenes Stand-Up-Paddle-Board: Der Presserundgang einen Tag vor Beginn der 59. Interboot zeigt eine Auswahl an Welt-, Europa- und Messepremieren der Wassersportsaison 2021. Rund 200 Aussteller präsentieren vom 19. bis 27. September 2020 Segel- und Motorboote, Yachten, Funsport und Zubehör. Foilendes Elektro-Motorboot aus Schweden - Nachdem, ausgelöst durch den Americas Cup 2013, Tragflächen (Foils) in den Segelsport einzogen, machen sich inzwischen auch immer mehr Motorbootkonstrukteure die Vorteile zu Nutze.

Die 7,70 Meter lange und 2,40 Meter breite Candela Seven aus Schweden kommt dank ihrer Leichtbauweise aus Kohlefasern schnell in den Flugmodus – und das mit einen 55-kW-Elektromotor. Aufgrund der wesentlich geringeren Reibung verbraucht der Hydrofoiler bei gleicher Geschwindigkeit etwa 80 Prozent weniger Energie als ein Gleiter. Die Reichweite beträgt 90 Kilometer, genug für fast jeden Tagestörn. - Hochmoderne Wochenendyacht im Stil der 60er-Jahre Aus der Feder des Yachtdesigners Alberto Mancini hat die britische Edelwerft Fairline ihre Produktpalette von Großyachten nach unten erweitert. Der Italiener entwarf eine Mischung aus schlanken Linien mit modernster Technik und dem Retrostil eines Sportwagens aus den 60er-Jahren.

Die gezeigte Motorisierung mit zweimal 220-Diesel-PS (Volvo Penta D3) kann bis zu 860 PS insgesamt hochgestuft werden, womit das 10-Meter-Boot mehr als 90 km/h schnell wird. Zwei bis vier Schlafplätze und gehobener Wohnkomfort gehören zur Ausstattung. Vollkommen autarkes Solarboot mit E-Motor - Das Motorboot SP 7.0 E-Solar wurde „aufs Maximale reduziert“, so das Motto der Speedwave-Werft aus Kressbronn-Gohren und beschreibt die völlige Unabhängigkeit von externen Energielieferanten bei schönem Wetter. Solarkollektoren auf einem 7,5 Quadratmeter großen Bimini-Dach speisen zwei 8,1 kWh starke Lithium-Batterien innerhalb eines Sonnentags. Eine Weiterentwicklung der Paneele soll auch Reflexionen von der Wasseroberfläche nutzen.

Der 11-kW-Elektromotor im Schacht unter der hinteren Liegefläche schiebt bis zu sechs Personen rund zweieinhalb Stunden mit 10 km/h über den See. Der robuste Aluminiumrumpf mit GfK-Innenschale ist ausgesprochen stabil. Als klassische, bereits etablierte Version SP 7.0 mit Benzin-Außenborder von 15 bis 100 PS kann das Boot zum Gleiter werden. - Kleiner Wakeboarder mit Platz wie ein großer Seit fast vier Jahrzehnten baut die Werft Skier’s Choice in Maryville im US-Bundesstaat Tennessee Motorboote, deren Wellen beim Wakeboardfahren keine Wünsche offenlassen. Die Reihe der Marke Moomba wurde für die Saison 2021 mit dem kleinsten Modell Mondo ergänzt. Bei einer Länge von nur 6,10 Meter ist es dennoch für bis zu 13 Personen zugelassen.

1.680 Liter Ballasttanks in Verbindung mit dem Innenborder Ford Raptor 400 by Indmar (355 PS) und der ausgeklügelten Rumpftechnologie produzieren die perfekte Welle. Die Ausstattungsvarianten reichen von preisgünstig bis luxuriös. - Trailerbare Kompaktklasse für acht Tagesgäste Die 675 komplettiert Quicksilvers Activ-Serie mit einem kompakten Motorboot, das auf einem Tagestörn bis zu acht Personen einlädt und Paare übers Wochenende übernachten lässt. Mit einem Leergewicht von 1.642 Kilogramm ist es auch mit Außenborder (150 bis 225 PS von Mercury) gerade noch trailerbar. Badeleiter, komplette Bordküche, Angelrutenhalter und vieles mehr sind Standard, können aber mit Ausstattungspaketen oder Extras ergänzt werden. Besonderheit:

Eine durchsichtige Schiebetür schließt das Deckhaus hinten ab. Breites, kantiges Rumpfdesign mit viel Platz - Bavarias neue Unternehmensführung hat 2020 mit der C42 in der Zwölf-Meter-Klasse für Aufsehen gesorgt. Maurizio Cossuttis Design weist in die Zukunft der deutschen Traditionswerft. Die vergleichsweise große Rumpfbreite von 4,29 Meter verjüngt nach hinten nicht. Trotzdem gibt es nur ein Einzelruder. Die Freiborde fallen senkrecht ab auf die langen Chines (Kimmkanten). Der voluminöse V-Bug wird bei den Segeleigenschaften gelobt. Von der Form profitieren besonders breite Doppelkojen und der Gesamtkomfort unter Deck. Das Preis-Leistungsverhältnis wird großgeschrieben.

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