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Young Global Leaders

Verantwortlicher Autor: Schwiderski Roland Deutschland, 24.12.2020, 16:49 Uhr
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Die globalen Führungskräfte des WEF
Die globalen Führungskräfte des WEF  Bild: Pixabay CCO

Deutschland [ENA] Gespaltene Gesellschaft, ängstliche Menschen, eine stagnierende Wirtschaft, marodierende Sozialkassen, steigende Einwanderung und Neuansiedlung, stark ansteigende Kriminalität, und eine Politik, die für ihr Tun und Handeln eigentlich keine logischen Argumente mehr hat.

Die sich widersprechenden Maßnahmen und Einschränkungen aufgrund der Pandemie kann man dem Bürger nicht mehr so einfach verkaufen. Man windet sich, nur um etwas aufrechtzuerhalten, was es eventuell in dieser Form gar nicht gibt. Grundrechtseinschränkungen ohne jegliche Verhältnismäßigkeit und Rechtsgrundlagen ähneln stark vergangenen diktatorischen Zeiten. Oder sind Merkel, Söder, Spahn, Drosten, Lauterbach und Co. nur Schachfiguren in einem viel größeren Spiel? Natürlich muss dann die nächste Frage lauten, wer setzt die Figuren? Und mit welchem Ziel?

Klaus Schwab, der 1971 das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) gründete, ist der Ansicht, dass sich die Welt insgesamt in einem desolaten Zustand befindet, dieser sich permanent verschlechtere, und man auf die Zeit nach Corona vorbereitet sein müsse. Handeln sei notwendig, und so treffen sich Präsidenten und Staatsführer dieser Welt einmal im Jahr in Davos (Schweiz) mit den reichsten Menschen, und machen Konzernen ihre Aufwartung, nur um der Menschheit etwas Gutes zu tun. 2021 findet das nächste Treffen in der Schweiz statt, allerdings geht es diesmal nur um ein Thema: „The Great Reset“ (Der große Neustart).

Wer sind die Young Global Leaders?

Vielleicht sollte man erst die Frage beantworten was sind sie. Jede Organisation braucht irgendwann einmal „Nachwuchstalente“, Nachfolger, Menschen die Bestehendes weiterführen, jedoch auch neue und kreative Ideen entwickeln. Bei den Young Global Leaders handelt es sich um eine Stiftung, die Anfang 2005 ins Leben gerufen wurde. Klaus Schwabs Tochter, Nicole Schwab, fungierte zunächst als Direktorin, bis 2007 der Kanadier David Aikman begann die Geschäfte zu führen.

Ca. 600 Auserwählte dürfen den Titel „Young Leader“ tragen, wobei nicht genau bekannt ist nach welchen Kriterien diese ausgewählt werden. Auserkoren werden „außergewöhnliche“ Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Banker, Großunternehmer, aber auch „einfache“ Menschen aus bodenständigen Handwerksberufen. Gründer von Startups aus dem Silicon Valley sind ebenfalls gefragt. Bestes Beispiel Mark Zuckerberg. Aber auch ein Roger Federer als Tennisprofi ist vertreten. Fakt ist, dass die Young Global Leaders so an das WEF gebunden werden, und als weltweite Führungskräfte zur Verfügung stehen.

Um dieser elitären Gruppe angehören zu dürfen, bedarf es keiner Bewerbung. Man wird vom Forum eingeladen, und durchläuft ein fünfjähriges „Praktikum“. Nach dem Abschluss gehören sie dann zu den „Alumni“. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Zögling“. Heute werden mit dem Begriff die Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule oder einer ähnlichen Bildungseinrichtung bezeichnet. Man bildet ein weltweites Netzwerk und arbeitet zusammen zur Verwirklichung gemeinsamer Ziele. Doch welche Aufgaben sind zu erfüllen?

"Die Mission des Forums junger globaler Führungskräfte ist es, eine dynamische globale Gemeinschaft außergewöhnlicher Menschen mit der Vision, dem Mut und dem Einfluss zu schaffen, um positive Veränderungen in der Welt voranzutreiben". So definieren sie die Aufgabe auf ihrer Forum-Seite. Als CEO's sitzen sie in den Führungsetagen globaler Unternehmungen wie Banken, Großunternehmen, und auch in der Politik sind sie vertreten.

Vielen sind in dieser turbulenten Zeit "die reichsten ein Prozent" ein Dorn im Auge, da diese eine Änderung unserer bisher gekannten Lebensweise ins Auge fassen, natürlich nur zum Besten für jeden Einzelnen. Das schafft Ängste und Unsicherheit unter den Menschen. Denn wer will schon wissen, ob die von Schwab geplanten globalen Änderungen nicht vorrangig der "Elite" zugute kommen sollen. Immerhin sind deren Vorstellungen sicherlich nicht deckungsgleich mit denen der "normalen" Bevölkerung. Eines ist bei einem Großteil der Menschen wahrscheinlich gleich, Ängste vor dem Unbekannten.

Mitglieder der Young Leaders

2020 ist eine neue Klasse für 115 Global Leaders eingerichtet worden. Bei manchem Namen wird man wohl sehr verwundert sein. Auf der Liste der europäischen Kandidaten findet man dort zum Beispiel Annalena Baerbock, "Bündnis 90/Die Grünen. Einige Namen der großen Gemeinschaft vorweg: 1. David de Rothschild 2. Miguel Forbes 3. Kronprinz Haakon v. Norwegen 4. Emmanuel Macron 5. Jens Spahn 6. Alexander Soros 7. Mark Zuckerberg

Interessant ist es zu wissen, dass es eine vergleichbare Liste von Young Leaders der Atlantik-Brücke gibt. Wenn man sich diese anschaut, wird einem sofort auffallen, dass bestimmt Personen in beiden Stiftungen Mitglied sind/waren. Jedes Jahr im Januar findet das Treffen des WEF in Davos (Schweiz) statt. Wegen der Corona-Krise musste dieses für 2021 jedoch verschoben werden. Zunächst war deswegen eine Zusammenkunft in einer Luxusherberge oberhalb des Vierwaldstätter Sees geplant. Aufgrund zu großer gesundheitlicher Risiken ist man jedoch nochmals abgewichen, die Jahrestagung findet nun im Mai in Singapur statt. Dies wurde vom Forum vor einigen Tagen bekannt gegeben.

Seit der Corona-Pandemie hat sich die „Leichtigkeit des Lebens“ auch hier in Deutschland verändert, wenn sie bei manch einem Menschen nicht ganz verloren gegangen ist. Zu viele Ängste werden tagtäglich von der Politik geschürt. Anstatt zu beruhigen, haut man mit täglich neuen Infektionszahlen um sich, und verbreitet dystopischen Szenarien. Inzwischen haben viele jedoch begriffen, dass es bei den Aussagen der Regierung diverse Ungereimtheiten gibt, ja es entwickeln sich eklatante Widersprüche, die viele an deren Wahrheitsgehalt zweifeln lassen.

Klaus Schwab steigert diese weltweit vorhandenen Ängste in seinem Buch "COVID-19: Der große Umbruch" noch, indem dort ganz offen darüber geschrieben wird, wie zukünftig das Leben aussehen soll, und was der einzelne Mensch zu erwarten hat. Die Mitglieder des Weltwirtschaftsforums bezeichnen sich selbst als Philanthropen (Menschenfreunde). Nachdem was man dort jedoch zu lesen bekommt, sollte dies jedoch unbedingt hinterfragt werden. Denn laut Schwab soll es eklatante Änderungen im Leben der Menschen geben, die alte "Normalität", vor Corona, wird keinesfalls zurückkehren. Das allein lässt schon aufhorchen.

In den jetzigen Tagen herrscht Unwohlsein, niemand weiß was zukünftig geschehen wird. Auch unsere Regierung prophezeit, dass nichts mehr so werden wird wie vor der Pandemie. Sollte uns das aufhorchen lassen?

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