Sonntag, 25.10.2020 08:43 Uhr

CH - Rotgrün auf dem Durchmarsch.....

Verantwortlicher Autor: Reto Turotti Basel, 18.10.2020, 10:25 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 1158x gelesen

Basel [ENA] gestern wählte die SP 2 junge Chefs. Die versprechen ein sauberes Schlaraffenland – auf Kosten des erarbeiteten Reichtums. Das klassische Schweizer Bürgertum hat die Waffen längst gestreckt. Gestärkt durch ein Erbschaftsvolumen von fast 100 Milliarden Franken hat es sich in die Vororte der grossen Schweizer Städte zurückgezogen. Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf, dazu viele mittelgrosse Städte, sind längst

in rotgrüner Hand. Bürgerinnen und Bürger stellen fest: Es lebt sich ganz gut mit den „grünen Sozis“. Vorläufig. Gestern liessen sich via Internet zwei junge Berufspolitiker der SP Schweiz, Mattea Meyer und Cédric Wermuth, zu deren Co-Präsidenten wählen. Das Zeitalter der Männerherrschaft an der SP-Parteispitze ist damit definitiv vorbeit. Dem eher sanften Cédric, halbitalienischer Herkunft, steht die eher radikale Mattea zur Seite. Sie wollen die Herrschaft des Kapitals beseitigen, mindestens aber massiv einschränken, was auf das Gleiche hinauskommt. Mit den Grünen, Grünliberalen, einem guten Viertel der FDP-Wähler und der Hälfte der CVP-Wähler stehen ihre Chancen gut, dass dies auch gelingt. Sogar die „Neue Zürcher Zeitung“ zeigt in der

jüngsten Freitagausgabe Respekt und zitiert M&C in der Titelzeile mit dem Votum „Wir retten die Welt nicht mit individuellem Verzicht“. Dieser Formulierung können gerade erz-bürgerliche Schweizerinnen und Schweizer nicht widerstehen. Ihnen liegt der individuelle Verzicht ohnehin wenig. Wie dann die Welt gerettet werden kann, darf diskutiert werden. Gratis und online. Ohnehin: Kann die Welt aus der Schweiz heraus gerettet werden? Oder steckt, wie schon Machiavelli empfahl, hinter dem samtenen Handschuh der beiden antibürgerlichen Apologeten eine eiserne Faust? Erste Anzeichen sind erkennbar. Die Konzernverantwortungs-Initiative findet jetzt, vier Wochen vor der Abstimmung, rund 60% Zustimmung. Es sind vor allem Frauen, die Kinder, Flüsse und

und die Umwelt retten wollen. Noch entschiedener wollen sie, die Frauen, Exporte von Kriegsmaterial aus der Schweiz verbieten. Während die Schweiz militärisch aufrüstet, soll sie die globale Abrüstung zuvorderst fördern. Sagt das Schweizer Volk zu beiden Initiativen ja, geht viel wirtschaftliche Substanz verloren: Geld, Arbeitsplätze, Wissen und Fähigkeiten. Cédric Wermuth und Mattea Meyer unterstützen dies. Sie wollen nicht nur eine saubere Schweiz; sie wollen auch eine saubere Welt. Jetzt zeichnet sich eine rotgrün geführte Schweiz nicht nur in den Städten, sondern auch beim Bund und in vielen Kantonen ab. In Zürich, Basel, Bern und Genf, aber andernorts auch, soll künftig „moralischer“ gelebt werden, nicht auf Kosten Dritter.

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