Sonntag, 05.07.2020 20:05 Uhr

Arbeitsplätze nach Corona, versäumte Gegenwart

Verantwortlicher Autor: Gerhard-Egon Schultz München, 04.06.2020, 17:13 Uhr
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München [ENA] Es wird eine schwere, langfristige und dauerhafte Anstrengung für die jetzigen Funktionsträgereliten in Technik, Wirtschaft und Politik sein. Welche Schwerpunkte dabei von den sogenannten Globalplaiers gesetzt werden, ist derzeit noch nicht absehbar, denn ein privatkapitalistisch organisiertes so weiterwirtschaften schließt erfahrungsgemäß alle negativen Konnotationen ein. Ob das künftighin noch tragfähig sein wird?

Globale Rassenkonflikte tun ein übriges, besonders in Europa, wo Minderheiten-und-Exotenglorifizierung für viele Zivilisationsmarionetten zur Weltanschauung gehören. Auch Überalterung der Bevölkerung schafft neue Probleme. Ob sozialverträgliches Frühableben da hilfreich ist? Tugendethische Träumerei jedenfalls ist nicht zielführend. Angemessenes Verhalten in allen Lebenslagen aber durchaus notwendig. Abschaffung öffentlichen Einflusses jeder unseligen Glauberei.

Es ist zwar menschlich verständlich, sollten aber Privatsache bleiben. Zumal wieder zahlreiche esotherische Schwätzer auf Seelenkrüppelfang unterwegs sind, um orientierungslos gewordene Massenmenschen ideologisch zu bereichern und gleichzeitig finanziell auszubeuten. Ja, erfolgreiche Geschäftsmodelle für Gauner aller Art. Lebenslanges Lernen wird unerlässlich. Ob junge Generationen dazu bereit oder gar in der Lage sind, darf bezweifelt werden.

"Neue" Arbeitsfelder gäbe es in Hülle und Fülle, denn die alten Probleme sind noch ungelöst. Luftverschmutzung, Lärme aller Art, Gesundheitsvorsorge, chemiesche Einflüsse auf die Umwelt, Lichtverschmutzung, Arbeitszeitmodelle, Familienplanung und nicht zuletzt gesellschaftliche Vermassungserscheinung in Kulturen und künftige Identitätsmarker. Große Aufgaben für die Klassengesellschaften. Unlösbar? Für Arbeitnehmer werden soziale Kompetenz und Ausbau koknitiver Fähigkeiten wichtiger denn je zuvor, denn die politische Stabilität der Nationalstaaten gerät zunehmend ins Wanken.

Zumal sich zunächst fast unbemerkt, im Arbeitsleben wieder steile Hirarchien aufbauen. Knechtgesinnung und Denunziantenmentalität, im Wesen vieler Menschen tief verankert, kommen solcher Entwicklung entgegen. Zurück in die "gute alte Zeit" ? Manchem wäre es zu wünschen. Ich wünsche allen nur, dass sie erhalten was sie wirklich verdient haben. Gutes Gelingen und viel Glück!

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