Samstag, 01.10.2022 13:44 Uhr

Angst und Panik demontieren Verstand

Verantwortlicher Autor: Ronaldo Goldberger Romanshorn TG, 17.07.2022, 18:56 Uhr
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Romanshorn TG [ENA] Man kann es drehen oder winden, wie immer man möchte: Medien bedienen den Nervenkitzel. Sei es mit Grossbuchstaben, mit martialisch untermalten Kriegsklängen, mittels gruseliger Weltuntergangsszenarien. Sie dräuen nicht umsonst, sondern beackern grossflächig zartbesaitete, jedenfalls für untergründig propagandistische Szenarien empfängliche Konsumenten ihres beschwingten Trommelfeuers.

Das audiovisuelle Schlachtgetümmel bewirtschaftet tiefe innere Begierden nach Wohligkeit des gerade noch Verschonten, der im Hintergrund ein bisschen pikiert sein Feierabendbier schlürft, jedoch unterhalten wird von fremdländischem Gemetzel, fernab seines eigenen Wirkungskreises. Besagtes Cliché muss allerdings erst erkannt werden, denn die Massenmedien oder Spezialkanäle für Unterhaltung des (Un-)Geistes entfalten durchaus äusserst effiziente Wirkkräfte: Einerseits gibt man sich treu wissenschaftlich, jedoch hingebungsvoll bloss einer These verpflichtet, die wie ein sakrosanktes Glaubensmuster dargereicht wird als die ultimative, aus Löffeln gefressene Weisheit.

Dann sind die heimtückischen Belehrer vom Dienst unterwegs, die vorgeben, gesinnungsneutral zu sein, und alles nur zum Besten geben, damit man ihnen nicht vorwurfsvoll Einseitigkeit und Hang zum Verführen anlasten kann. Seit mit Ausbruch diverser SARS-CoV-2-Varianten der Aspekt der Wissenschaft dermassen zersaust wurde bis zur Entstellung, sodass die Grenzen zum Obskurantismus in der Bandbreite zwischen moderat und rabiat überschritten wurden, indem man geltend macht, ausschliesslich sie, die richtungsgebende Wissenschaft nämlich, sei imstande, komplexe Zusammenhänge zu eruieren und zu evaluieren, hat der Glaube an d i e Wissenschaft einen schier unübertrefflichen Kultstatus erreicht.

Man sehe sich bloss die mannigfachen Lügen und die daraus resultierende Widerborstigkeit im Zusammenhang mit der geltend gemachten „Pandemie“ an. Obsiegt hat der eingemittete, zum Konsensus verblendete Verhältnisblödsinn, dem man gefälligst zu huldigen hat, möchte man als „Wissenschaftler“ in Brot und Ehre verbleiben. Beim Verdrehen der Verhältnisse kommt den Mainstream-Medien zupass, dass kungelnde Verlagshäuser mit enorm viel Kapital eine im Schulterschluss mit den gerade Herrschenden ausgeklügelte Meinungsreligion zelebrieren.

Diese zu konterkarieren fällt den finanziell schmalbrüstigen Alternativmedien schwer, da sie verzettelt, ohne gemeinsame Strategie vor sich her wursteln - vielfach intelligent zwar, mitunter aber auch ohne jegliches Talent, unter Zuhilfenahme ähnlich moribunder Verdrehungen wie die von ihnen bekämpften Massenmedien. So stirbt die Wahrheit nicht nur an den Fransen, sondern erodiert nach und auch im Kern.

Wer von der schreibenden Gilde oder den elektronischen Medien noch bei Verstand ist, versucht, Schlangenlinien angeblicher Information oder offensichtlicher Desinformation zu verbinden. Dem Journalismus wäre eigentlich Tür und Tor geöffnet, um mit Findergeist, der sich der Wahrheit an die Fersen heftet, geschickt zu differenzieren zwischen Fiktion und Wahrheit. Doch Angst und Panik sind der Brennstoff derber Verkäufer von Schlangenöl. Mit besagtem Modus lässt sich drum eher Reibach machen und um Aufmerksamkeit leichtgläubiger Medienkonsumenten buhlen.

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