Freitag, 21.02.2020 07:03 Uhr

Amerika rennt mit offenen Augen ins Verderben

Verantwortlicher Autor: Oliver Berling Berlin, 01.02.2020, 08:40 Uhr
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Berlin [ENA] Amerika stürzt ins Verderben. Anders kann man die blinde Gefolgschaft der Sematoren der Republikaner nicht bezeichnen. Das Inpeachment-Verfahren gegen Präsident Trump nimmt den Ausgang der bei Eröffnung schon klar gewesen ist. Mit einem Freispruch, welche viele nicht überrascht aber sehr traurig stimmt. Amerika ist auf dem besten Wege sich selbst zu verraten und die Demokratie zu zerstören.

Amerika, einst größte Weltmacht, hat gezeigt, wie leicht es sich beeinflussen lässt. Diesmal nicht von außen, nein, sondern vom obersten Machthaber direkt. Das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump hat den Ausgang genommen, der diesem vorbestimmt war. Da wird doch jedem klar, was blinder Gehorsam ausrichten kann. Oder ist es eher die Angst der Senatoren, sie könnten die nächsten sein die ihren Job verlieren weil sie dem Präsidenten nicht mit dem Mund reden? Denn genau das ist es doch, was gerade passiert ist. Das inpeachment-Verfahren war bei der ersten Inbetrachtnahme schon zum Scheitern verurteilt.

Denn, bei all den Leuten die Trump entlassen hat weil sie was gegen ihn gesagt haben, werden die Senatoren doch nicht gegen ihn stimmen. Dabei ist die Beweislast doch mehr als erdrückend. Und wenn Trump eine so weiße Weste hat wie er immer behauptet, warum lässt er dann keine Zeugenaussagen zu? Was ist der Hintergrund warum er das Buch verhindern will? Aber wie kann sich Amerika von einem solchen Mann seinen Willen aufzwingen lassen. Die Vergewaltigungsvorwürfe stehen ebenso noch im Raum wie die Betrugsvorwürfe bei seiner Wahl. Nun kommt noch das Amtsenthebungsverfahren dazu, welches in jedem demokratischen Land zur Absetzung der Regierung gereicht hätte.

Aber Amerika hat nichts anderes zu tun, als mit geschlossenen Augen in sein Verderben zu laufen. Trump hat von Anfang an seine Machtposition ausgenutzt. Sei es, um mit dem größten Shutdown der Geschichte den Bau der Mauer an der mexikanischen Grenze zu forcieren oder aber den Betrug und die verbotenen Ermittlungen gegen Jo Biden zu führen. Dazu die ewigen Anfeindungen und Straffzölle gegen verschiedene Nationen und die Einmischung in deren innere Politik. Sein Abzug der Truppen und die damit verbundene Freiheit zum Krieg und sich dann als der grosse Freund der Welt und den beiden Kriegsparteien aufspielen.

Dazu kommt die Ermordung eines ISIS-Anführers mit nichtiger Begründung. Die Liste kann beliebig fortgesetzt werden. Amerika sieht einfach nicht, wie Trump die Demokratie ein ums andere mal aushebelt. Genau dies aber wirft er den Demokraten vor. Ein Präsident der nichts zu verbergen hat, sollte doch alles Mögliche dafür tun, dies auch zu beweisen. Mit seinen Äusserungen, Anfeindungen und Drohungen ist dieser Mann nichts weiter als ein zweitklassiger Schauspieler, der von Politik keine Ahnung hat und besser die Finger davon lässt.

Es ist schade, dass die Senatoren soviel Angst um ihre Jobs haben müssen, dass sie ein klares Ja zum Verfahren einfach mit ihrer Mehrheit abwiegeln. Für die amerikanische Bevölkerung die schon lange nicht mehr so stark hinter Trump steht, sieht es doch nach Verrat am Volk aus. Dieser blinde Aktionismuss und die Gefolgschaft hat in der Geschichte in den meisten Fällen in einem Desaster geendet. So wird es auch in Amerika sein.

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