SPD- Schleswig-Holstein hat Wahlkampfsegel gesetzt
Lübeck [ENA] Küstenklatsch von Butendiek-Reporter Michael Kühl - Mit den Wahlen der Listenplätze für die Landtagswahl am 6.Mai und der Verabschiedung eines Wahlprogramms haben die schleswig-holsteinischen Sozialdemokraten auf ihrem Landesparteitag am Wochenende die Wahlkampfsegel gesetzt.
Einen Schwerpunkt des Programms stellt deutlich die Bildung dar. Weitere Eckpunkte: Die SPD will unter anderem weniger Lehrerstellen abbauen als von der jetzigen Koalition geplant. Bisherige Regionalschulen sollen in Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden. Außerdem will die Nord-SPD den Eingriff in den kommunalen Finanzausgleich in Höhe von 120 Millionen Euro aus Zeiten der großen Koalition rückgängig machen.
Zuvor wurde am Freitagabend mit 96,9 % Torsten Albig zum SPD-Spitzenkandidaten gewählt. Dass sich 48-Jährigen mit Machteroberung versteht, hatte Albig zuvor auch schon mit dem Wahltriumph über die populäre CDU-Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz in Kiel bewiesen. Und schon jetzt ist es klar, der Urnengang in Schleswig-Holstein am 6. Mai wird bundesweite Beachtung finden. Die SPD will stärkste Kraft im Norden werden. Gelingt es ihr, wird es eine Standortbestimmung über Schleswig-Holstein hinaus geben.




















































