Montag, 28.11.2022 16:47 Uhr

Rauchen kann deutliche Schäden im Körper hinterlassen

Verantwortlicher Autor: Thomas Träger Berlin, 30.10.2022, 13:48 Uhr
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Suchtprävention Wegweiser
Suchtprävention Wegweiser  Bild: Thomas Träger

Berlin [ENA] Der chronische Nikotinkonsum ist mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Mögliche Folgen sind Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen im Bereich von Armen und Beinen oder ein Herzinfarkt. Erfahren Sie, was beim Rauchen in Ihrem Körper passiert und deren Folgen.

Nikotin ist ein stark wirksames Gift. Die beim Rauchen vom Körper aufgenommenen Mengen sind grundsätzlich schädlich. Für eine akut lebensbedrohliche Vergiftung reichen sie in der Regel jedoch nicht aus. Wird Tabak allerdings verschluckt oder gegessen, kann das tödlich sein. Rauchen schädigt die Blutgefäße und fördert die Gefäßverkalkung. Außerdem nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes ab und die Durchblutung aller Organe verschlechtert sich.

Warum fällt Raucherinnen und Rauchern das Aufhören oft so schwer? Der Grund dafür liegt im Nikotin, das im Tabak enthalten ist. Beim Rauchen einer Zigarette nimmt die Lunge das Nikotin aus dem Zigarettenrauch auf. Dort gelangt es ins Blut und über die Blutbahn wiederum ins Gehirn, wo es Reaktionen im Körper auslöst. Es kann aber auch über die Haut oder über die Schleimhäute aufgenommen werden, etwa mithilfe von Kautabak, Nikotinpflastern oder Nikotinsprays. In diesem Fall braucht das Nikotin allerdings etwas länger, bis es im Gehirn ankommt.

Krebs & Co.: So kann Rauchen dem Körper schaden. Lungenkrebs: Die häufigste Krebserkrankung, die das Rauchen verursacht, ist Lungenkrebs. Raucher erkranken sieben Mal wahrscheinlicher an Lungenkrebs als Menschen, die nie geraucht haben. Dabei steigt das Risiko mit der Anzahl der gerauchten Zigaretten, ihrem Teergehalt und der Dauer des Rauchens. Weitere Krebserkrankungen: Rauchen hängt mit Krebs im Mund-, Nase- und Rachenraum, in der Leber, in der Bauchspeicheldrüse, in der Niere, in der Harnblase, mit Brustkrebs und mit Gebärmutterhalskrebs zusammen. Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein vielfach höheres Risiko für die Entwicklung dieser Krebskrankheiten.

Gehirn: Wer raucht, hat ein höheres Risiko an Demenz zu erkranken. Betroffene bekommen zunehmend Probleme mit dem Gedächtnis, der Sprache, beim Lernen und Planen und dabei, Gegenstände richtig zu erkennen. Zum Video https://youtu.be/Lj2wcbvy94c/

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