Dienstag, 26.09.2017 09:22 Uhr

Kurkuma - Die Wunderwurzel.

Verantwortlicher Autor: Rolf Fischer Duisburg, 14.09.2017, 11:29 Uhr
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Kurkumawurzel
Kurkumawurzel  Bild: Frei Pixabay

Duisburg [ENA] Seit Jahrhunderten ist die medizinische Heilwirkung von Curcumin in Indien und China belegt. Dieser Wunderstoff ist in der Kurkamawurzel zu finden. Forscher haben die Wirkung von Curcumin in mehreren Studien nachgewiesen. Kurkuma: Aberglaube oder Hoffnung?

Die Kurkuma (Curcuma longa) ist auch als Gelber Ingwer, Gelbwurzel oder auch Safranwurzel bekannt. Sie ist eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Ursprünglich kommt sie aus Südostasien. Dieser »Erdspross« ist ähnlich dem des Ingwers, hat aber eine stark gelbe Färbung. Die Farbe wird durch das Curcumin verursacht. Die geschälte Kurkuma wird getrocknet und als Gewürz verwendet.

Kurkuma als Gewürz.

Kurkuma schmeckt etwas bitter und mildwürzig. Wegen seine Färbefähigkeit wird der gemahlene Wurzelstock mit Currypulver gemischt, das dadurch seine gelbe Farbe hat. In Indien hat der Gebrauch eine lange Tradition und gilt dort als heilig. Kurkuma wird in der einheimischen Medizin wegen seiner reinigenden und ernergiespendenden Wirkung verwendet. Bei uns wird Kurkuma nur als Bestandteil des Currypulvers gebraucht oder als preiswerter Ersatz für Safran verwendet, beispielsweise in Senf.

Kurkuma als Heilmittel.

In Deutschland wurde die Gelbwurzel als »Rhizoma Curcumae« schon 1930 im deutschen Arzneibuch (DAB) als pflanzliches Arzneimittel aufgenommen. Kurkuma regt die Produktion von Magensaft an und hat gallentreibende Charaktere. Curcumin besitzt entzündungs- und krebshemmende Eigenschaften. Neueste Studien zeigten, dass Curcumin dem Darmkrebs vorbeugen kann und die Ausbreitung von Metastasen bei Brustkrebs hemmt (Quelle: Universität von Texas). Vorbeugende Wirkung ist auch bei Prostatakrebs nachgewiesen worden.

Kurkuma lindert Schmerzen bei Arthritis und erhöht damit die Beweglichkeit. Die Wirkung ist vergleichbar mit Ibuprofen, hat aber keine Nebenwirkungen. Es kann Leberschäden verhindern und verzögert die Ausbreitung von Alzheimer. Kurkuma ist gut für die Verdauung und trägt zur Gesundung bei Darmerkrankungen bei. Die Erdwurzel ist gesund für das Herz, hilft dem Gedächtnis und stärkt das Immunsystem. Selbst als sogenanntes »Anti-Age« Mittel ist sie wirksam. Kurkuma gibt es als Knolle, Tees, Kapseln oder Tabletten. 1,5 Gramm täglich reichen aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Die Gelbwurzel soll bei Gallenproblemen nicht verwendet werden. Stillende Mütter, Schwangere und Kinder unter 12 Jahren sollen Kurkuma nicht einnehmen.

Studien: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21603867 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21742514 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3665200/ http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19151449 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22108476 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23569342

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