Montag, 25.01.2021 23:18 Uhr

Bleibt es beim geplanten Schulbeginn?

Verantwortlicher Autor: Walter Vymyslicky Wien/Österreich, 12.01.2021, 20:46 Uhr
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Was erwartet die Kinder am 81. Jänner?
Was erwartet die Kinder am 81. Jänner?  Bild: Walter Vymyslicky

Wien/Österreich [ENA] Gelingt der Regierung irgend etwas ohne ein Chaos zu veranstalten. Diesmal ist es das Gerangel um die Schulöffnung, die für kommende Woche geplant war. Voraussetzung ist, das die Kinder auf Corona getestet werden. Doch – wie könnte es anders sein – die Tests dürften nicht rechtzeitig eintreffen.

Am kommenden Montag, den 18. Jänner, also mitten im Lockdown war geplant, dass in Österreich alle Schulen wieder den Präsenzunterricht aufnehmen. Um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, sollen dazu alle Kinder und Jugendliche getestet werden. Aber jetzt kommt es wieder zur Normalität. Da um Ansteckungen zu vermeiden die Kinder getestet werden sollen braucht man ja Tests. Aber die werden – wie es aussieht nicht rechtzeitig ankommen.

In einem Bericht von ZackZack wird die Situation sehr gut geschildert. Erst am Freitag werden die vom Bildungsministerium georderten Tests nach Österreich geliefert. Am Samstag und Sonntag sollen sie dann an die Schulstandorte verteilt werden. Schulen erhielten am heutigen Dienstag zwei Stunden Zeit, Lehrkräfte zu nennen, die am Wochenende in den Schulen warten, um die Testkits in Empfang zu nehmen. Volksschüler sollen aber gemäß Plan des Bildungsministerium von ihren Eltern zu Hause getestet werden – unmöglich, wenn die Kinder Montagfrüh in die Schule kommen müssen, die benötigten Tests aber noch gar nicht an die Eltern verteilt werden konnten.

Wie die Tests überhaupt von den Schulen zu den Eltern gelangen, ist unklar. Zum Schutz vor Ansteckung dürfen die Schulen nämlich derzeit von den Eltern nicht betreten werden. Ab der Unterstufe sollen Schülerinnen und Schüler die Tests unter Anleitung der Schulärzte selbst vornehmen. Da es in vielen Schulen aufgrund von Einsparungen der vergangenen Jahre keine Schulärzte mehr gibt, werden oftmals die Lehrer und Lehrerinnen zum Staberl greifen müssen. Schulstart ist fraglich.

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