Donnerstag, 23.02.2012 01:28 Uhr

Unverhofft kommt - leider viel zu oft!

Verfasser: Juergen Rudolf Dikken-Wenzel Laufersweiler/Hunsrück, 25.01.2012, 19:25 Uhr
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Ganz schön tief... eine zwangsläufige Schieflage.
Ganz schön tief... eine zwangsläufige Schieflage.  Bild: Juergen Rudolf Dikken-Wenzel

Laufersweiler/Hunsrück [ENA] Panne beim Rohrleitungs-Vortrieb beschert reichlich nasse Füsse und deutliche Extra-Arbeiten. Was anfänglich ein leichtes "blubbern" im Bad eines Wohnhauses war entwickelte sich recht schnell zu einer unangenehmen Situation in Laufersweiler/Hunsrück.

Zuerst war es ein sich ständig vermehrendes Blubbern. Dann kam das Wasser, schmutzig-braun vom Erdreich, strömte es in Dusche, WC, Badewanne und ins Waschbecken. Dann sammelte sich die Brühe auch im Keller. Gottlob war eine Firma in der Nähe tätig um Rohrleitungen im unterirdischen Vortrieb zu verlegen. Mit ganz vielem gutem Willen kümmerte man sich sofort ums Problem

Beim Bohren war offenbar ein Teil der Abwasseranlage beschädigt worden. Das hatte dafür gesorgt, dass sich Wasser sammelte und sich natürlich einen Ausweg suchte da der reguläre Abfluss nicht mehr stattfinden konnte. Mehrere Arbeiter, ein Bagger, ein LKW zum Abtransport von Erdaushub... schnell war der Asphalt aufgesägt und dann begann die Buddelei. Mit Bagger und in viel Handarbeit mit Spitzhacke und Schaufel. Immerhin fast drei Meter tief offenbarte sich die Stelle die beschädigt war. Der Verkehrsdurchfluss war natürlich nicht mehr möglich, denn an der ohnehin engen Stelle war neben Bagger und LKW kein Durchkommen mehr. Betroffen davon auch die Linienbusse die ihre Haltestelle nicht mehr anfahren konnten.

Wozu diese Rohrleitungsarbeiten eingeleitet wurden, man kann es nur vermuten, immerhin soll für schnelles D.S.L. gesorgt werden, dazu brauchts Rohre die notwendige Kabel aufnehmen können. Also, eine Verzögerung von einem ganzen Arbeitstag. Die Wiederherstellung des Abwasserrohres soll dann am Folgetag, 25.01.2012 erfolgen. Bleibt zu hoffen, dass es nur diese eine Stelle war die unbeabsichtigt und auch unvermeidbar beschädigt wurde.

Dass man eine Vermutung bezüglich der durchzuführenden Bohrarbeiten anstellen muss, dies liegt leider an der nicht vorhandenen Information durch die Ortsverwaltung. Die dies scheinbar für nicht opportun hält. Es wäre also durchaus wünschenswert, wenn die Bürger der Gemeinde Laufersweiler vor Inangriffnahme von solchen Arbeiten über Termin und Zweck informiert würden.

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