Freitag, 18.05.2012 13:04 Uhr

Die Kunst der Berichterstattung

Verfasser: Uwe Marcus Rykov / Pressportmedia Strasbourg / France, 28.01.2012, 01:47 Uhr
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Die Kunst der Berichterstattung
Die Kunst der Berichterstattung  Bild: Uwe Marcus Rykov / Pressportmedia

Strasbourg / France [ENA] Pressefotografien haben es weit gebracht und von Abbildungen in Zeitungsseiten bis in die Museen und anderen Medien geschafft. Dies alles durch den technischen Fortschritt des 19. Jahrhunderts ausgelöst schenkte dem Journalismus ein neues Medium, die Fotografie. Anfangs waren Pressfotografen

fast ausschließlich Begleiter der schreibenden Kollegen, welches sich jedoch im 20. Jahrhundert deutlich emanzipierte und so die Fotografie als eigenständige Darstellungsform bot. Nach und nach etablierte sich der Bildjournalismus als eigenes Genre. Heutzutage hängen journalistische Fotografien auch in Museen, Liebhaber kaufen in Galerien und auf Auktionen Werke bekannter Bildjournalisten. Untrennbar verknüpft mit dieser Entwicklung wurden in den Agenturen die Rechte am eigenen Bild geschützt. Wurden Fotoreportagen früher fast ausschließlich in Zeitschriften gedruckt, findet man sie heute immer häufiger in Büchern, Museen und Ausstellungsräumen wieder.

Die Kraft der Fotografie und die daraus resultierende Bedeutung und Entwicklung des Fotojournalismus standen im Fokus der Ausstellung. Während der Entwicklung war ein Forum geschaffen worden damit Wissenschaftler, Fotografen und Experten aus Print- und Online-Medien, Fernsehen und Werbung über die neuen Ansprüche an das Medium Fotografie angesichts einer umgreifenden Digitalisierung diskutieren können. Das Medium Bild, voralleding das photographisch erstellte Bild gewann anfangs des 20.Jahrhunderts als Kommunikationsform immer mehr an Bedeutung. Die Photographie an sich vermittelt uns Informationen, erzählt Informationen und fängt schließlich auch Situationen in bestimmter Lagen und Wohlbefinden ein, erzählt in einem Porträt

die Geschichte des Fotografierten und fordert den Fotografen den richtigen Moment einzufangen um Worte aus diesem Foto sprechen zu lassen und festzuhalten. Dadurch war Die Einführung der Fotografie in den Medien von außerordentlicher Bedeutung, denn sie veränderte die Sehweise der Massen und öffnete das Fenster zur Welt. Die Fotografie hat das Zeitalter der visuellen Massenmedien eingeleitet und somit auch als mächtiges Instrument der Propaganda und Manipulation. Ausdehnung der Digitalisierung hat inzwischen auch den Fotojournalismus erreicht. Die visuelle Informationsverbreitung des Tagesgeschehens durch Fotografen wirkt im Moment eher veraltet, in dem jeder Handy- Benutzer schneller auf ein aktuelles Geschehen reagieren und ein

Bild in alle Welt verschicken kann. Dadurch sind Amateure an der Informationsvermittlung beteiligt. Aufgrund dieser Beschleunigung, wachsender Konkurrenz und Neustrukturierung des Marktes müssen viele Fotojournalisten, Agenturen und Medien ihre Arbeit und ihr Metier neu ausrichten. Von der Blütezeit bis zu seinem Wandel heute zeigt die Ausstellung die Phasen des modernen Fotojournalismus wieder und skizziert die mehr als 60jährige Entwicklung sowie die veränderten Ansprüche der Medien und ihrer Nutzer. Ein Schwerpunkt ist die klassische Fotoreportage

geprägt vom Papier als Datenträger wie bei Buchpublikationen, Zeitschriften oder Ausstellungsprints. Anhand der Fotografien sowie ausgewählter Magazinpublikationen wird die Verbreitung und Reflektion der Fotografie in den Printmedien dargestellt. Denn die starke Präsenz als professioneller Anbieter von Bildmaterial in den Medien und in den Magazinen präsentieren Formen machten dies populär wodurch es einen wesentlichen Anteil an der Geschichte und Entwicklung des modernen Fotojournalismus geprägt hat. Filme, Videos und Installationen der Fotografen zeigen deutlich, wie stark sich die Ziele und Adressaten dieser Generation verändert haben.

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