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Frankfurt im Brennpunkt zwischen Alt und Neu

Verantwortlicher Autor: Marc Störmer Frankfurt, 22.11.2021, 12:42 Uhr
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Frankfurt am Main
Frankfurt am Main  Bild: Marc Störmer

Frankfurt [ENA] Kaum eine Stadt in Deutschland befindet sich so sehr im Wandel wie Frankfurt am Main. Aus Alt mach Neu. Weichen müssen zahlreiche Bauwerke die nicht einmal ansatzweise den neuen Anforderungen an Klimaschutz genügen. Doch auch Neubauten haben ihre Tücken.

Im internationalen Wettbewerb kann sich Frankfurt sehen lassen. Mit zahlreichen Auszeichnungen durch Innovation und Nachhaltigkeit setzt Frankfurt am Main ein klares Zeichen in Richtung zukunftsorientiertes Bauen. Dabei steht der Klimaschutz ganz weit oben auf der Agenda der Bauherren. Ohne Investoren geht gar nichts. Jeder Investor der etwas auf sich, hält hinterfragt mittlerweile gezielt die Nachhaltigkeit eines Bau-Projektes. Wer da schummelt, fällt ganz leicht hinten runter und kann nicht damit rechnen, durch Investoren finanziert zu werden. Architekten stehen also in der besonderen Pflicht, aktuelle und zukunftsweisende Vorschriften bei der Planung einer Immobilie zu berücksichtigen und die Nachhaltigkeit sicher zu stellen.

Frankfurt punktet auch mit dem neuen Vorzeigeprodukt, dem Lyoner Quartier in Niederrad. War die Bürostatt seit den 60er Jahren - wie der Name schon sagt - ein reiner Bürostandort, hat auch an diesem Standort der Wandel zu multifunktionalem Wohnen längst begonnen. So entstehen dort mindesten 2600 neue Wohnungen und das Ende ist damit noch nicht erreicht. Nach der Erschließung weiterer Brachlandschaften können dort bis zu 6000 neue Wohnungen entstehen. Potential ist also vorhanden. Doch auch für Bürohäuser wird nach wie vor genügend Platz vorhanden sein - allerdings in moderner und nachhaltiger Bauweise. Die Anbindung an die A5 wurde bereits 2013 realisiert. Jetzt zieht ein Bauprojekt nach dem Anderen nach.

Nicht nur in der Entwicklungs- und Investorenbilanz sollen die Gebäude gut dastehen. Besonders in der Betriebsphase über Jahrzehnte ist es wichtig, nachhaltig zu planen. Heiz- und Kühlsegel, außenliegender Sonnenschutz, wärmerückgewinnende Lüftungsanlagen, Solaranlagen rund um das Gebäude mit optimaler Ausrichtung sind nur ein paar Stichworte, die in der CO2 Bilanz bestmögliche Resultate erzielen und in Sachen Energieeffizienz den Anforderungen Gebäude 55 EE (Erneuerbare Energien) genügen. Frankfurt hat sich viel vorgenommen um noch besser zu werden und Anforderungen an nachhaltiges Bauen zu erfüllen. Es lohnt sich einen zweiten Blick zu riskieren und Planungen genauer unter die Lupe zunehmen.

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