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Nachlese Essen Motor Show

Verantwortlicher Autor: Erich Hein Essen, 13.01.2015, 11:05 Uhr
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Motor Essen
Motor Essen  Bild: Erich Hein

Essen [ENA] Bereits zum 47.Mal präsentierte sich die Essen Motor Show. Am 29.11., die erste Adventskerze stand schon in den Startlöchern, öffneten sich die Tore der Show, die unter dem Motto „For Drivers and Dreams“ bis zum 07.12.2014 einige hundert tausend Besucher wieder in ihren Bann zog.

Für sportliche Fahrzeuge ist die Essen Motor Show führend in Europa. Das nutzten auch 2014 wieder über 500 Aussteller um sportliche Serienautomobile, Tuning, Motorsport, Classic Cars und Motorräder einem breiten Publikum vorzustellen. Sonderschauen standen auch 2014 für die Highlights in Essen. Allen voran die Ausstellung „Formel 1 made in Germany“. Diese zeigte die Erfolgsstory deutscher Rennwagen, Fahrern und Motoren in der Königklasse des Automobilsports anhand von rund 15 Fahrzeugen; vom Silberpfeil, in dem Juan Manuel Fangio 1954 den Titel einfuhr, bis zum Weltmeisterauto von Sebastian Vettel aus dem Jahr 2010.

Daimler und BMW, zwei der weltweit führenden Hersteller sportlicher Fahrzeuge waren vertreten. Ford enthüllte auf der Essen Motor Show erstmals den neuen Mustang, Skoda zeigte den neuen Fabia Combi. Mini, Peugeot, Citroén und Renault Motorsport waren natürlich mit dabei. Wie auch in den vergangenen Jahren erwies sich die tuningXperience als Publikumsmagnet. Über hundert private Tuner aus ganz Europa präsentierten sich in Halle 12 ihre modifizierten Fahrzeuge. Vielfalt in allen Varianten war vertreten. So stand ein VW Golf VII neben einem Karmann Chia oder ein Nissan Skyline neben einem US-Car àla Chevrolet Pichup. Ein wahres Eldorado zum Fachsimplen mit den Besitzern dieser Unikate.

Auch Oldtimerfreunde kamen in Essen auf ihre Kosten. In Halle 1 zeigte die S.I.H.A. Veranstalter der Classic und Prestige Salon eine exklusive Sonderschau „Jubilee Preview: 80 Years Jaguar Sporting History 1935-2015“. Wer sich für Automobil-Unikate interessierte war auf der Messe Essen gerade richtig. Rinspeed, Sbarro, Zenvo bis hin zu Peugeot präsentierten rund zwanzig Studien, die im Scheinwerferglanz glänzten und als Impulsgeber fungierten. Mobilität von morgen zeigte das Unternehmen Rinspeed mit einer vollelektrischen Studie zum autonomen Fahren.

Mobilität von morgen zeigte das Unternehmen Rinspeed mit einer vollelektrischen Studie zum autonomen Fahren. Der Schweizer Designer Sbarro erwies mit seinem Sbarro Event Royale einem der berühmtesten Automodelle aller Zeiten seine Referenz. Hierbei handelt es sich natürlich um den Bugatti Royale (Typ 41), von dem Anfang der 1930iger Jahre nur sechs Exemplare gebaut wurden. Der dänische Hersteller Zenvo Automotive brillierte mit seinem Zenvo ST1 einer der schnellsten und PS-stärksten Supersportwagen der Welt. In Halle 3 konnte man das Prunkstück der Automobilgeschichte bestaunen.

Es handelt sich hier um einen Dampfwagen Fardier de Cugnot, der von dem Lothringer Nicholas Cugnot 1769 gebaut wurde. Das originale dreirädrige Holzgefährt steht im „Musée des arts et métiers“ in Paris. Obwohl „nur“ ein Nachbau, aber genau so sehenswert und informativ. Rechtzeitig zum anzünden der zweiten Adventskerze schlossen sich die Tore der Essen Motor Show . Fazit: Ein wieder mal gelungenes Event des Veranstalter.

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